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Antiquitäten zeugen von gutem Geschmack

Antiquitäten

In den Medien wird schon lange propagiert, dass die Inneneinrichtung in Millionen von Haushalten die letzten Jahre stark vernachlässigt wurde. Billig produzierte Spanplattenmöbel aus Schweden dominieren die deutschen Wohnräume und wirken wie aus dem Katalog bestellt. Dadurch gleicht eine Wohnung der anderen, individuelle Einrichtungsideen sind hier fehl am Platz.

Antiquitäten wieder auf dem Vormarsch

Doch es ist auch ein kleiner Umbruch in Deutschland zu vermerken, wenn man den Antiquitätenhändlern, wie sie bei productpilot.com zu finden sind, Glauben schenken darf: Vor allem Männer finden immer mehr Gefallen an den Möbeln vergangener Zeiten (u.a. Jugendstil), die sie mit modernen Einrichtungsgegenständen kombinieren.

Von einem Stilbruch ist jedoch nicht die Rede – vielmehr von einer neuen Art, sich stilvoll einzurichten. Hinzu kommt die individuelle Note, die man(n) seinem Zuhause mithilfe von Antiquitäten verleiht.

Wann ist ein Möbel überhaupt antik?

Grundsätzlich darf jedes Möbelstück als Antiquität bezeichnet werden, das älter als 100 Jahre alt ist. Wirklich wertvoll ist es jedoch nicht aufgrund seines Alters, sondern aufgrund seines Aussehens und seiner Einzigartigkeit. Hochwertige Materialien und filigrane Schnitzereien sind zum Beispiel ein Indiz dafür, dass es sich um eine seltene Rarität handelt – wenn es das Möbelstück so in der Form nicht mehr in mehrfacher Ausführung gibt.

Natürlich ist auch der Erhalt einer Antiquität von großer Bedeutung, denn nicht jedes Möbelstück hat die Zeichen der Zeit makellos überstanden und bedarf erst einer Restaurierung, bevor es wieder in den Verkauf geht.

Alte Möbel werden weiter vererbt

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich viele Familien ein kleines Vermögen aufgebaut, das sie ihren Kindern weitervererbt haben. Derzeit gibt es deshalb eine recht große Generation an Erben, die über eine Vielzahl hochwertiger Antiquitäten verfügt.

Davon wird meist nur ein Bruchteil behalten und der Rest verschleudert – über das Internet, einen Händler oder per Zeitungsannonce. Dadurch ist der Markt für antike Möbel relativ übersättigt, wodurch der Wert vieler Einzelstücke gesunken ist.

Liebhaber von Biedermeister und Co. haben so die Möglichkeit, für wenig Geld seltene Sammlerstücke zu kaufen.


Bildnachweis: Thinkstock / iStock / vittavat-a

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