Uhren

Armbanduhren: Smart oder klassisch?

Chronograph - Gentleman

Kaum ein modisches Accessoire hat sich innerhalb der letzten Jahre derart weiterentwickelt wie die Armbanduhr, Stichwort: Smart Watch. Aber auch traditionelle Chronographen haben nach wie vor ihren unvergleichlichen Charme. Wir schauen uns an, was beide Varianten zu bieten haben.

Für Digital-Enthusiasten

Spätestens seit Apple 2014 die Apple Watch vorgestellt hat, sind Smart Watches Mainstream geworden. Mittlerweile ist die zweite Generation des schlauen Zeitmessers verfügbar. Was sie kann? Im Prinzip ist sie ein iPhone fürs Handgelenk ohne eigenständige Telefonfunktion – per Kopplung mit einem iPhone kann man sie aber als “Headset” verwenden.

Mittlerweile sind unzählige Apps verfügbar, von denen sich viele an fitnessorientierte Nutzer richten. GPS-Daten, Wetter, Herzfrequenzmessung, Leistungstracking – das sind die Stärken des Gadgets. Einen ferngesteuerten sprechenden TransAm kann man damit hingegen (noch) nicht fernsteuern. Schade, finden auch die Kunden – allzu gut verkauft sich die Apple Watch bisher nicht.

Zum Design: Die Apple Watch gibt es in Ausführungen aus Aluminium, Edelstahl und Keramik. Dazu gibt es verschiedene Armbandvarianten, auch von Drittherstellern. Zu Anzug und Krawatte passen aber auch die hochpreisigen Varianten nicht – die Apple Watch zeichnet sich eher durch ihren Multimedia- und Fitnessfokus aus.

Robust und Stilvoll

Wer derartige Spielereien nicht braucht und sich nicht um profane Dinge wie eine Akkulaufzeit von 48 Stunden oder weniger kümmern möchte, ist mit einer klassischen Armbanduhr besser bedient. Und auch in puncto Design sind hochwertige Chronographen den technisch interessanten, aber optisch eher wenig stilvollen Smart Watches um einiges überlegen.

Zusätzlich zum Stilfaktor überzeugen besonders Militäruhren mit ihrer Robustheit. Ursprünglich konzipiert für den Einsatz in Luftwaffe und Marine, funktionieren sie rein mechanisch und zeichnen sich durch Präzision und Belastbarkeit aus.

Durch den Einsatz in Wind, Wetter, Staub oder unter Wasser lassen sich die ursprünglich für den Feldeinsatz konzipierten Uhren nicht kleinkriegen – von einem erweiterten Tauchgang mit Smart Watch ist hingegen definitiv abzuraten, wenn man das Gerät fortan nicht nur noch als Briefbeschwerer nutzen will.

Für den alltäglichen Einsatz eignen sich Militäruhren auch aufgrund ihres nutzerfreundlichen Designs – alle Anzeigen sind traditionell leicht ablesbar. Auch das ist ihrem ursprünglichen Einsatzgebiet geschuldet.

Dank hochwertiger Materialien und aufwendiger Verarbeitung sind diese Armbanduhren allerdings nichts für den schmalen Geldbeutel – auf speziellen Online-Marktplätzen findet man mit aber etwas Fortune sein Wunschmodell zu einem besseren als dem Listenpreis.

Zudem lohnt sich die Investition – an einer Breitling, Longines oder Omega hat man im Normalfall länger seinen Spaß als an einer Smart Watch, die spätestens im Folgejahr schon wieder veraltet ist.


Bildnachweis: Thinkstock / PhotoBylove


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