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Cartier Uhren – Von Juwelen und Erfindungsreichtum

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Die schönsten, teuersten und besten Uhren der Welt kommen häufig aus dem Ursprungsland der Uhrmacherkunst. Die Schweiz ist berühmt für hochwertige Uhren. Ausgerechnet eine der bekanntesten Luxusuhrenmarken der Welt macht hierbei eine Ausnahme, zumindest fast.

Cartier Uhren

Cartier gehört zwar zum Luxusgüterkonzern Richemont im schweizerischen Bellevue, der Hauptsitz von Cartier findet sich jedoch noch immer in Paris. In der Stadt, wo 1847 mit Louis-François Cartier alles begann. Der Meisterschüler Cartier übernahm den Laden von seinem Lehrmeister und baute ihn in wenigen Jahren zum Hoflieferanten der europäischen Adelshäuser aus. Bereits seit 1859 gehören auch exklusive Uhren aus eigener Manufaktur, aber auch die anderer anerkannter Hersteller, zum festen Angebot von Cartier. Taschenuhren und reich verzierte Schmuckuhren sind gefragt.

Die große Stunde der Uhren made by Cartier beginnt aber erst zu schlagen, als der Enkel des Firmengründers und geniale Designer Louis Cartier 1898 23-jährig in das Geschäft mit einsteigt. Louis Cartier treibt die Entwicklung der damals noch ungern getragenen Armbanduhren voran und entwirft 1904 eine der bekanntesten Uhren der Welt, die Luftfahrgeschichte schreiben sollte.

Laut Cartier ist sie die erste Armbanduhr, die je gebaut wurde. 1912 verblüfft Louis Cartier die Fachwelt endgültig, als er Les Pendules Mysterieuses vorstellt, deren Zeiger auf geheimnisvolle Weise auf dem Ziffernblatt zu schweben scheinen. Damit beeinflusst er die Weiterentwicklung von Uhrwerken auf Jahrzehnte. Heute ist Cartier noch immer wegen seiner aufsehenerregenden Schmuckstücke auf den Prêt-à-porter-Shows und den roten Teppichen in aller Welt eines der bedeutsamsten Juwelierhäuser. Ferner gehören Parfums, Feuerzeuge, Lederwaren und Schreibgeräte zum Sortiment.

Cartier steht aber auch für Haute Horlogerie und lässt die Herzen eines jeden Liebhabers von Uhren der Spitzenklasse höher schlagen. Inzwischen werden die Uhren nicht mehr in Frankreich, sondern in der Schweiz hergestellt. Entweder im Cartier Ateliers in La Chaux-de-Fonds oder in Genf. Dass Cartier heute seine Uhren mit dem berühmten Genfer Siegel schmücken darf, spricht für sich.

Die Cartier Kollektionen: Temperament und Präzision

„In einer Verbindung aus Spitzenuhrmacherei und elegantem Stil signiert die Maison Cartier eine maskuline Linie, die Temperament, Ästhetik und Präzision in Einklang bringt“, beschreibt Cartier selbst seine Herrenuhrkollektionen treffend. Selbstverständlich verzichtet ein Haus wie Cartier nicht darauf, der Dame von Welt ein fast schon betörend breites Angebot an wunderschönen Uhren anzubieten. 12 Kollektionen mit 278 Modellen sind aktuell erhältlich. Mit etwas weniger Auswahl, aber einer ebenso breiten und abwechslungsreichen Kollektion wird aber auch für jeden Herrengeschmack das Passende angeboten: 165 Modelle in neun Kollektionen. Manche sind dabei ihrem Stil über ein Jahrhundert lang treu geblieben, andere vereinen in sich das Beste aus Moderne und Tradition.

Ballon bleu de Cartier

Die 36 Kreationen der Ballon bleu de Cartier für Herren zeichnen sich allesamt durch ihr einprägsames Designmerkmal aus. Die eingefasste Aufzugskrone auf Höhe der Drei rückt das Ziffernblatt mit den Zeigern in Schwertform ein wenig ein. Der Rahmen des Gehäuses ist über dem Glas leicht nach außen gewölbt und das Ziffernblatt leicht guillochiert, also mit feinen, überlappenden Linien gezeichnet. Und wie der Name schon sagt gehört zu dieser Reihe immer etwas Blaues – auch wenn es bei manchen Modellen „nur“ der Saphir der Aufzugskrone ist.

Cartier Tank Uhren

Das allererste Modell dieser Reihe erhielt nach dem Ersten Weltkrieg der US-amerikanische General John J. Pershing überreicht, ehe es ab 1919 in den Handel kam. Pershing, Oberbefehlshaber an der Westfront, bekam damit eine Uhr überreicht, die ihn nicht zufällig an den Krieg erinnerte. Orientiert an den Renault-Panzern wurde das Metallarmband den Kettenrädern der Panzer (engl. tank = Panzer) nachempfunden. Bis heute wird die Tank-Kollektion immer wieder neu aufgelegt.

Calibre de Cartier

Die Calibre de Cartier ist eine junge, frische Reihe und erschließt den Markt der sportlichen Businessuhren weiter. Sie ist auch als Chronograph, also mit zusätzlicher Stoppuhr-Funktion, erhältlich. Vor allem aber ist sie eine echte Marke Eigenbau. Fast alles, was in diesen hochwertigen Uhren steckt ist in den Cartier-eigenen Werkstätten gebaut worden.

Santos de Cartier

Wer auf dem Flughafen Rio de Janeiro-Santos Dumont landet wird an einen der wichtigsten Flugpioniere erinnert. Vielen gilt Alberto Santos Dumont sogar als Vater der Luftfahrt. Doch der Vorreiter empfand es vor rund 110 Jahren im Luftschiff als lästig die Uhrzeit an seiner Taschenuhr abzulesen und so bat er Cartier sich eine Lösung zu überlegen. Diese folgte prompt und mündete 1904 in der Entwicklung der ersten Armbanduhr überhaupt – und zugleich einer der ersten Fliegeruhren. Die abgerundeten Ecken des Ziffernblattes und der nahtlose Übergang der Bandansätze sind weitere charakteristische Merkmale der Santos, die 1978 erstmals als Einheit aus Gold und Stahl erschien. Bis heute wird sie mit kaum geänderter Optik produziert.

Rotonde de Cartier

Ausgestattet mit Tourbillon und Astroregulator, um Fehler durch Schwerkraft auszugleichen, und Chronographenfunktion ist die Rotonde eine komplizierte Uhr, die es in 29 optisch stark unterschiedlichen Kreationen gibt. Sie zählt zu den besonders leistungsstarken und luxuriösen Uhren des Hauses Cartier.

Ronde Louis Cartier

Benannt nach dem berühmten Erfinder der Armbanduhr. Gerade einmal neun Modelle stehen zur Auswahl. Für Cartier-Kollektionen eine überschaubare Zahl. Doch diese neun haben es in sich. Stets durch ein Krokodillederarmband getragen, zeichnet die Ronde die Aufzugskrone mit Saphir aus.

Ronde solo de Cartier

Eine weitere der von Klassik geprägten Kollektionen mit rundem Ziffernblatt, die es mit Leder – oder Metallarmband gibt.

Cartier Tortue

Komplikationen wie der Ewige Kalender oder Weltzeitanzeige machen diese nur fünf Kreationen umfassende Kollektion zu einem so hochwertigen wie seltenen Glanzstück der Uhrmacherkunst.

Pasha de Cartier

Vom bekannten Uhrmachermeister Gérald Genta entworfen, folgt die Pasha-Kollektion der erstmals 1943 bei Cartier eingeführten runden Armbanduhr. In nur drei Kreationen ist sie auch als Chronograph und mit weiteren großen und kleinen Komplikationen erhältlich.

Cartier Uhren: Alles, außer gewöhnlich

Jede Uhr aus dem Hause Cartier ist garantiert außergewöhnlich. Überdies gibt es weitere Kreationen, die in keiner Kollektion zu finden sind. Bei Cartier d´Art gibt es zudem Uhren mit Emailanteil, mit Gravuren, mit Holz- oder Perlmutteinlegearbeiten. Dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Der Kunde hat es dabei nicht schwer, persönlich mit Cartier in Kontakt zu treten. Alleine in Deutschland gibt es 55 Boutiquen. Service und Kundendienst gehört zum erworbenen Produkt dazu. Ein Kostenvoranschlag vor einer Reparatur beispielsweise ist obligatorisch. Die Cartier-Garantie beinhaltet, dass zeitlich unbegrenzt alle Reparaturen durch Herstellungsfehler abgedeckt sind.

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