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Die Modetrends 2016 – das trägt Mann in Freizeit und Beruf

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Es ist an der Zeit, dem Winter endgültig Ade zu sagen und sein Fell abzuwerfen. Denn die Sommermode für den modernen Gentleman präsentiert sich ohne Bart und farbenfroh.

Der Star der HBO-Serie Game of Thrones, Kit Harrington, hat es der Männerwelt bereits vorgemacht und zeigt sich nun frisch rasiert statt als bärtiger Jon Snow. Nicht nur in Frisurenfragen hat sich viel verändert. Während sich Mann im Winter und Frühjahr noch unterkühlt in klassischen Grau- und Schwarztönen kleidete, ist es nun wieder an der Zeit für Farbe. Das sind die Must-haves für die warme Jahreszeit:

  • Bomberjacken: Bomber- und Collegejacken sorgten in Modefragen schon früh für den gewissen Coolness-Faktor – nicht nur an der High School. Kein Wunder: Der Look symbolisiert nicht nur Sportlichkeit und Attraktivität, sondern auch einen Sinn für Kulturgeschichte.

    Die ersten College-Jacken waren bspw. mit einem “H” bestickt und wurden von der berühmten Harvard Universität an die besten Baseball-Spieler vergeben. Nun erleben die lässigen Jacken ein Revival, das seinesgleichen sucht.

    Mit einem klassischen Poloshirt und schlichten, dunklen Hosen kombiniert, kann Mann in dieser Saison zu einer Stilikone wie James Dean werden und den Frauen den Kopf verdrehen. Im Unterschied zu früher sind den verschiedenen Stylingvarianten bei den College- und Bomberjacken heute keine Grenzen mehr gesetzt.

    Durch die hochwertigen Stoffe setzt Mann immer ein Statement – ob edel in zartem Rosa, mit einem olivfarbenen Longbomber und derben Boots oder sportlich im roten Blouson.

  • Grün in allen Facetten: Grün, grün, grün sind alle meine Kleider – davon können die prominenten Männer in Hollywood wohl mehr als ein Lied singen. Während Schauspieler Ryan Gosling auf der Londoner Premiere von “The Nice Guys” in einem samtgrünen Anzug an der Seite von Russell Crowe gesichtet wurde, zeigt sich Bradley Cooper im Magazin GQ in zartem Flaschengrün.

    Wer schon gebräunt von den ersten Sonnenstrahlen ist, kann seine Anzüge für das Office wie Gosling in dunklem Tannengrün wählen, während hellen Hauttypen eher zu Lind- und Grastönen greifen sollten. Mit Olivtönen kleidet sich jeder Mann gut; auch beim Sport, in der Bar oder am Strand.

    Wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke überschreiten, empfehlen sich sportlichere Varianten wie etwa Cargopants im Military-Look. Diese lassen sich wiederum gut zu College-und Bomberjacken kombinieren.

  • Blumen und Spitze: Wer wagt, gewinnt. Denn mit der Natur wird im Sommer auch die Mode bunt und blumig. Mut beweist der, der sich dem Gender Bending stellt. Schon oft von den Burberry- und Gucci-Designern gepriesen, soll der Sommer nun endlich im Zeichen von bunten Hosen und Blumenmustern stehen.

    Vor allem bei den Hemden verwischen die Geschlechtergrenzen: Mann trägt nun, was er eigentlich nur von Frauen kennt. So darf er sich nicht nur in Blumenmuster, sondern auch in luftdurchlässige Spitze hüllen. Dieser Trend ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Narrenfreiheit.

    In den schweißtreibenden Sommermonaten mit einem Kurzarmhemd im Hawaiimuster ins Büro zu kommen, ist nach wie vor ein No-go. Mit einem maritimen Look in Blau, Grün, Weiß oder Rot und perfekt hochgekrempelten Ärmeln liegt Mann dafür immer richtig.

    Sneaker in satten Farben oder leichte Segelschuhe perfektionieren den klassischen, männlichen und zugleich sommerlichen Look.


Bildnachweis: Thinkstock / FRANCESCO CURA


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