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Eheringe kaufen – Worauf sollte der Gentleman achten?

Eheringe kaufen

Die Trauringe versinnbildlichen eine innige Liebe, bei der Treue und Beständigkeit selbstverständlich sind. Da der Schmuck nach dem Ja-Wort das Leben begleitet, sind die symbolischen Eigenschaften zugleich die Qualitätskriterien beim Ringkauf.

Das kostbare Accessoire muss spontan das Herz erobern, für die jahrzehntelange Beanspruchung geschaffen sein und auf ewig Freude bereiten. In der Quintessenz steht dem Gentleman eine verantwortungsvolle Entscheidung bevor, wenn die Braut diese Part dem Bräutigam überlässt und positiv überrascht werden möchte.

Kein leicht zu schulternder Auftrag

Wer die Angelegenheit flink beim Juwelier des Vertrauens erledigen möchte, hat die Tragweite dieses Einkaufs noch nicht begriffen und wird das Geschäft höchstwahrscheinlich mit einer Schatulle voller offener Fragen wieder verlassen. Da sich der moderne Gentleman diese Blöße nicht geben möchte, geht er die Sache planvoll an. Trotz des romantischen Zaubers kann dabei eine nüchterne Checkliste hilfreich sein.

Konkrete Ringgröße unverzichtbar

Bevor die Schmuckkonfektion ermittelt wird, muss die Trageseite festgelegt werden. Denn nicht selten ergeben sich bei der stets verwendeten und der weniger beanspruchten Hand abweichende Maße. Wenn beide Partner aus deutschsprachigen Ländern stammen, steht das Anstecken auf dem rechten Ringfinger fest. Beim multinationalen Ehebund wird dieser Punkt zur ersten Verhandlungssache, da die meisten Nationen der Welt die linke Seite bevorzugen.

Nur Erstklassiges steht zur Diskussion

Für modischen Schmuck eignen sich die verschiedensten Materialien und Legierungen. Bei den Eheringen sollte die Aufmerksamkeit nur auf die hochwertige Liga des Fachgeschäfts gerichtet werden, da sich ansonsten zügig Gebrauchsspuren und über die Jahre sogar irreparable Schäden ergeben können.

Interessant sind die Linien mit 18 Karat Gold sowie 950er Platin oder Palladium. Da sich in der Regel einige funkelnde Steinchen hinzugesellen, muss demnach das Portemonnaie bestens bestückt sein.

Zeitlos berauschendes Design: Memory-Ringe als Geheimtipp

Wer sich bisher nicht mit dem Schmuckstil der Braut befasst hat, wird sich spätestens beim Kauf der Eheringe intensiv damit auseinandersetzen. Beim Blick in die Kommode erschließt sich zügig, welche Farbe bei Edelmetallen bevorzugt wird.

Trägt die Liebste beispielsweise silbrige Designideen, haben Ringkollektionen aus Weißgold die Nase vorn. Jede Saison präsentieren die Juweliere ihre aktuellen Schmucktrends für die Hochzeit. Vor allem extravagante Linien sind aber mit Vorsicht zu genießen, da das auffällige Design selten langfristig überzeugt.

Eine fabelhafte Idee sind hingegen Memory-Ringe, siehe hier. Dabei kann es sich einerseits um einen Ehering mit einigen Diamanten oder Brillanten handeln, die bei den kommenden Anlässen wie der Geburt des Kindes durch weitere kostbare Erinnerungssteine ergänzt werden können.

Andererseits finden sich in dieser Kategorie schlicht schick und schmal gehaltene Trauringe, für die es passende Vorsteckringe gibt. Diese Variante eröffnet beispielsweise die Möglichkeit, die Braut bereits am Abend der Hochzeitsfeier mit einem prachtvoll glitzernden Upgrade zu verblüffen.

Objektive Beratung nicht unterschätzen

Verspielt, romantisch, modern oder sportlich? Dabei handelt es sich nur um eine Auswahl der Stilrichtungen, mit denen die Fachkraft im Schmuckgeschäft den werdenden Ehemann konfrontiert. Wer sich von dieser Spezifizierung überfordert fühlt, organisiert sich häufig die Unterstützung einer femininen Vertrauensperson der Braut.

Allerdings ist diese Strategie nicht gar so geschickt, da der Anlass emotional geladen ist und die Ratgeberin zu subjektiven Einschätzungen verleitet. Taktisch klüger ist es, in einem günstigen Moment diverse Detailfotos von den Lieblingsstücken der Partnerin anfertigen. Daraus kann das fachkundige Personal ganz objektiv die Präferenzen ableiten, um die geeigneten Trauringe zu empfehlen.

Kein Job für Spätzünder

Wenn es um die ästhetische Punktlandung bei den Eheringen geht, sollte möglichst ein Vorlauf von zwei Monaten einkalkuliert werden. Oftmals überzeugen für den besonderen Anlass nur Unikate, die anhand des ausgestellten Musters im Atelier angefertigt werden.

Außerdem muss die Gravur bedacht werden, für die inzwischen neben der klassischen Kombination aus Datum und Namen auch diverse Symbole, eine Unterschrift oder ein Fingerabdruck zur Verfügung stehen. Die Entscheidung für eine Variante beansprucht ebenso Zeit wie das Umsetzen der gewünschten Individualisierung.

Im Zweifelsfall elegant zurückrudern

Der eine oder andere Bräutigam fasst sich in diesem Moment an den Kopf und bemerkt, dass er sich bei der Übernahme dieses Jobs zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Für die Herrschaften, die sich überfordert fühlen und nach einem eleganten Rückzieher suchen, gibt es den ultimativen Kompromiss:

Wird die Dame mit einem luxuriösen Kurzurlaub überrascht, bei dem das gemeinsame Schmieden der Hochzeitsringe der Höhepunkt ist, schlägt das Herz Purzelbäume und die ursprüngliche Vereinbarung gerät umgehend in Vergessenheit.

Dieser strategische Schachzug kann obendrein durch ein Collier aufgewertet werden, dass passend zu den einzigartigen Eheringen angefertigt und am Hochzeitstag überreicht wird.


Bildnachweis: Thinkstock / KaninRoman


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