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Einen erfolgreichen Modeblog für Männer aufbauen

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Das Angebot an modischer Kleidung ist zwar riesig und in den Städten findet man zahlreiche Bekleidungsgeschäfte, doch wer genauer hinschaut, wird schnell feststellen, dass die meisten Modelabels und Klamottenläden sich überwiegend auf Frauen als Kundschaft konzentrieren.

Und das spiegeln auch die Modeblogs wider: Davon gibt es so viele wie Sand am Meer – doch fast alle sind von Frauen und für Frauen.

Wer als Mann Inspirationsquellen für ein modisches Outfit sucht, hat deutlich weniger Auswahl. Wenn es dann noch um einen anderen Bereich als die Business-Mode gehen soll, schrumpft die Auswahl auf wenige Seiten zusammen.

Das bietet für Webseitenbetreiber allerdings auch Chancen, denn im sonst so überlaufenen Sektor der Modeseiten bilden Modeblogs für Männer eine Nische, die noch Platz für Neueinsteiger bietet.

Wir geben im Folgenden ein paar Tipps, was man beachten muss, damit der “Modeblog für Gentlemen” auch erfolgreich wird.

Die Basis: Domainname und Design des Blogs

Bei insgesamt 200.000 deutschsprachigen Blogs müsste theoretisch zu nahezu jedem Bereich ein Blog existieren – und somit auch zur Männermode.

Ist die Konkurrenz also schon zu groß? Keineswegs, denn ein Großteil der existierenden Blogs wird in keiner Weise dem Standard gerecht, der einen “guten” Blog ausmacht.

Ein guter Blog überzeugt durch ein optisch ansprechendes Design, hochwertigen Content, regelmäßig neu veröffentlichte Beiträge und eine übersichtliche Seitenstruktur. Es kommt also nicht allein auf die Qualität der Texte an, sondern auch auf deren Präsentation und Aktualität.

Damit Nutzer deinen Blog thematisch schnell zuordnen können und er auch in den Suchmaschinen Google, Bing und Co. gefunden wird, solltest du dir zudem Gedanken über einen passenden Domain-Namen machen. Dieser soll einerseits unverwechselbar sein, andererseits aber möglichst auch auf den Inhalt deines Blogs hinweisen. Gar kein so leichtes Unterfangen.

Wer seinen eigenen Nachnamen oder einen Fantasienamen nutzen will, kann dank neuer Top-Level-Domains aber auch über die Domain-Endung auf den Inhalt seines Modeblogs hinweisen: So sind als Alternative zu den üblichen Endungen wie “com” oder “de” inzwischen auch die Endungen .style, .clothing oder .fashion möglich.

Welche neuen Endungen zur Auswahl stehen, kannst du auf den Seiten der jeweiligen Provider überprüfen und dir dort deine Wunschdomain sichern. Damit hast du allerdings zunächst nur die Ausgangsbedingungen für einen erfolgreichen Blog geschaffen. Damit du tatsächlich Erfolg hast, ist noch jede Menge Networking angesagt.

Networking, um die Bekanntheit zu steigern

Die meisten, die einen Modeblog starten, haben ein großes Interesse an Mode und wollen ihre Leser inspirieren und informieren. Um eine große Leserschaft aufzubauen, bedarf es jedoch mehr als nur einer einprägsamen Domain und etwas Suchmaschinenoptimierung.

Hochwertige Bilder, das Schreiben und Veröffentlichen überzeugender Beiträge und vor allem viel Ausdauer sind ebenfalls unabdingbar.

Häufig unterschätzt wird vor allem die Wichtigkeit, sich mit anderen Bloggern auszutauschen und zu vernetzen: Dazu gehören regelmäßige Treffen, das Verfassen von Gastbeiträgen sowie das Kommentieren gelungener Modebeiträge anderer Blogger auf Facebook und Co. Denn in der Regel erhält man als Dank von den alteingesessenen Bloggern dann ebenfalls Unterstützung.

Da der Bereich der Männer-Modeblogs in Deutschland – wie bereits erwähnt – sehr überschaubar ist, sind Inspirationsquellen leider eher rar.

Zu den bekanntesten aktiven Modeblogs zählen unter anderem:

Wer die Social Media gekonnt nutzt und sich in Modefragen stetig weiterbildet und am Ball bleibt, kann auf Dauer sicher ebenso eine feste Leserschaft aufbauen wie die drei genannten Blogger.


Bildnachweis: Thinkstock / Fotorath


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