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Erster Arbeitstag: Mit dem richtigen Outfit einen guten Eindruck machen

Dresscode - Business

Das richtige Outfit für den Arbeitsalltag zu finden, kann mitunter ganz schön schwierig sein – selbst für stilbewusste Gentlemen. Gerade, wer neu in eine Firma einsteigt, kann den Dresscode mitunter noch nicht kennen und muss sich erst einmal orientieren.

Das Geheimnis besteht darin, Anhaltspunkte für den perfekten Ersteindruck zu finden – diese können etwa die Branche oder die zukünftige Position bieten, aber auch die Ausrichtung der Firma und die zu erwartende Firmenkultur liefern Hinweise.

Unser Leitfaden hilft, solche Hinweise zu entdecken, und zeigt, mit welchem Outfit man ganz bestimmt einen guten ersten Eindruck hinterlässt.

Branche und Position bestimmen den richtigen Dresscode

Den ersten und wichtigsten Anhaltspunkt für das Outfit am ersten Arbeitstag liefert die Branche: In klassischen Anzug-Jobs wie beispielsweise bei Banken hat man(n) es noch verhältnismäßig leicht: Der Dresscode ist mit Hemd, Krawatte, Anzug und klassischen Schnürschuhen bereits vorgegeben.

Schwieriger wird es in Firmen, in denen man nicht in fortwährenden Kundenkontakt steht: Doch auch hier sollte man – gerade am ersten Arbeitstag – nicht allzu leger zur Arbeit kommen. Der Experte Olaf Kempin empfiehlt in der WirtschaftsWoche: “Lieber zu viel Business als zu wenig”. Denn ein schlechter Eindruck lässt sich meist nur schwer wieder korrigieren.

Wie wichtig der erste Eindruck ist, zeigen auch psychologische Studien: Menschen machen sich unterbewusst innerhalb der ersten 100 Millisekunden nach dem Kennenlernen ein Bild von dem Gegenüber – wenig Zeit also, um positiv aufzufallen. Sollte man am ersten Arbeitstag tatsächlich feststellen, dass man vollkommen overdressed ist, kann man sich an den folgenden Tagen immer noch legerer kleiden.

Daher gilt auch in Jobs ohne unmittelbaren Kundenkontakt: Ein sorgfältig gebügeltes und sinnvoll kombiniertes Business-Hemd in der richtigen Hemdgröße ist immer eine gute Wahl für den ersten Arbeitstag. Diese Auswahl von Walbusch liefert Anregungen, wie ein Hemd für ein gepflegtes Auftreten aussehen kann. Und auch in Branchen und Positionen ohne Anzugszwang sollte man zum Hemd keine zerschlissene Jeans tragen – egal, wie “cool” das in der Freizeit aussehen mag. Angemessener sind dunklere Straight-Fit-Jeans. Der Vorteil: Sie passen zu den allermeisten Hemdfarben.

Farben und Kombinationsmöglichkeiten

Farblich sollte ein Hemd am ersten Arbeitstag eher gedeckt sein – knallige Farben sollte man meiden. Stattdessen sind Weiß und hellere Blautöne in der Regel eine gute Wahl. Wichtig ist außerdem, dass die gewählte Hemdfarbe mit dem Rest der Kleidung harmoniert – insbesondere, wenn eine Krawatte getragen wird.

Auch die Farbe der Schuhe und des Gürtels sollten übereinstimmen. Zudem ist auf eine korrekte Passform zu achten – was es dabei zu beachten gibt, haben wir bereits an dieser Stelle ausführlich erläutert.

Auffälliger Herrenschmuck ist am ersten Arbeitstag meist nicht angebracht. Allenfalls ein Ring und dezente Dress-Watches bilden Ausnahmen. Letztere passen mit ihrem reduziert-eleganten Designs zu Outfits mit oder ohne Anzug. Auffällige und bunte Sportuhren sind hingegen meist eine schlechte Wahl.


Bildnachweis: Thinkstock / Artsiom


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