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Exklusive Ware: das iPhone im Diamant-Gewand

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Stil kann man bekanntlich nicht kaufen. Ein Blick auf die teuersten iPhones der Welt bestätigt diese Weisheit zumindest teilweise. Dennoch ist es interessant zu sehen, was sich die Designer einfallen lassen, um Käufern im Luxus-Segment die normalste Sache der Welt, das Smartphone, zu veredeln

Edelsteine als wichtigste Rezeptur

Es ist nicht exakt überliefert, welches Handy nun den Titel „teuerstes Smartphone der Welt“ für sich beanspruchen darf. Schließlich handelt es sich bei den einzelnen Modellen um Spezialanfertigungen in sehr geringer Stückzahl, die es nur selten in den freien Handel schaffen. Ein guter Anwärter auf die Spitzenposition ist das iPhone von Star-Designer Stuart Hughes. Der Kaufpreis von zehn Millionen Pfund, also beinahe 12 Millionen Euro, spricht für sich.

Verantwortlich für diese exorbitante Summe ist in erster Linie der 26-karätige schwarze Diamant, der als Home Button fungiert. Abgesehen davon besteht das Gehäuse aus massivem Gold, weiter befinden sich insgesamt knapp 600 weiße Diamanten auf der Oberfläche. Die Technik hinter der pompösen Hülle ist dagegen erstaunlich normal, es handelt sich auch nach der Transformation um ein iPhone 5. Immerhin: Die Frage nach einem schnellen Internettarif wie Business LTE stellt sich bei Normalverbrauchern täglich, bei diesem Kaufpreis wohl eher nicht mehr.

Älter, aber noch lange nicht günstig: die Surpreme-Serie

Da das iPhone seit jeher als schickstes aller Smartphones gilt und auch am teuersten ist, verwundert es nicht, dass Apples Kult-Handy eine beliebte Basis für Luxus-Modifikationen ist. Nicht umsonst gilt es als Handy für moderne Gentlemen. Das war schon zu Zeiten von iPhone 3GS und 4 nicht anders; diese Modelle wurden nämlich ebenfalls zu Edel-Telefonen umgemodelt.

Unter dem Namen Surpreme mussten Käufer zwei bzw. acht Millionen US-Dollar investieren, um in den Genuss von Roségold und mehreren hundert Diamanten zu kommen. Das Innere der Smartphones besteht auch hier – kaum überraschend – aus genau denselben Zutaten wie beim herkömmlich gekauften Smartphone.

Fazit: streitbar – aber einzigartig

Man kann den millionenschweren Luxus-Smartphones einen Hang zur Verschwendung unterstellen, auch die Optik spricht nicht jeden an. Unbestreitbar ist allerdings, dass es sich dabei um echte Originale handelt. Besitzer auf der Suche nach einem Handy mit Alleinstellungsmerkmal dürfen sich also angesprochen fühlen, denn die Chance, ein solches Smartphone in freier Wildbahn zu entdecken, geht gegen null.

Andererseits: Männer mit Gentleman-Ambitionen brauchen sich dennoch keine Sorgen zu machen. Denn selbst James Bond, Inbegriff von Stil und Klasse, begnügt sich mit einem ganz normalen Sony Xperia T. Um die Welt zu retten, oder sie zumindest ein wenig schöner zu machen, wird also auch 2014 kein juwelenbesetztes Handy benötigt.

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