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IAA weckt Begehrlichkeiten: die Highlights für Performance-Gentlemen

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Kein Geheimnis: Männer interessieren sich für Autos, für Gentlemen gilt das erst recht. Der Beginn der IAA 2015 kommt somit wie gerufen, um sich ein Bild von den vielen Neuerscheinungen zu machen, die zwar nicht alle erschwinglich, dafür jedoch umso faszinierender sind.

Britische Hybrid-Power, italienische Luftigkeit – und Kalifornien im Ruhrpott

2015 war bislang kein allzu schlechtes Autojahr. Edel-Sportler wie der Mercedes AMG GTS beweisen eindrucksvoll, auf welchem Niveau Geschwindigkeit und Ambiente vereint werden können, doch auch unterhalb der 100.000-Euro-Marke gibt es einiges zu entdecken.

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Beste Voraussetzungen also, um sich die Highlights der IAA 2015 zu Gemüte zu führen – und zwar am besten ohne Berücksichtigung der Preisklasse:

  • Jaguar feiert ein spektakuläres Comeback. Die britische Traditionsschmiede stellt mit dem C-X75 das offizielle Auto des Bond-Gegenspielers im kommenden 007-Streifen Spectre. Der C-X75 ist mit 912 PS ausgestattet und gehört damit in die Klasse der Hybrid-Hypercars á la McLaren P1, Porsche 918 Spyder und Ferrari LaFerrari.

    Einziger Wermutstropfen: Schon seit 2012 steht fest, dass der C-X75 nicht in Serie gehen wird. Die James-Bond-Party auf der IAA hat er sich folglich umso mehr verdient, denn allzu viele glanzvolle Auftritte des Straßenrennens wird es leider nicht geben.

  • Bottrop trifft auf Kalifornien – und das Resultat kann sich wirklich sehen lassen. Der Premium-Tuner Brabus, vor allem für seinen Fokus auf Mercedes-Benz bekannt, hat sich des Tesla Model S angenommen.

    Die knapp 700 PS des Elektro-Flaggschiffs bleiben unverändert, dafür wurden große Veränderungen an der Optik vorgenommen. Diese sollen die Aerodynamik verbessern, außerdem hat Brabus interessante technische Features eingebaut, beispielsweise eine neue Hightech-Mittelkonsole.

    Einziger Wermutstropfen: Der Gesamtpreis des Tuning-Pakets liegt bei über 50.000 Euro.

  • BMW ist seit vielen Jahren im Kundensport sehr aktiv und stellt auch dort die Weichen auf neu. Mit der GT3-Version des M6 präsentieren die Bayern in Frankfurt einen reinrassigen Rennwagen für 379.000 Euro, der seinen Vorgänger, den Z4, in allen Belangen übertreffen soll. Ein längerer Radstand sorgt für ein ruhigeres Fahrverhalten, die Gewichtsverteilung wurde optimiert und der V8 mit 585 PS bei schlanken 1.300 kg ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben.
  • Ferrari setzt weiterhin auf Turbo: Der neue 488 Spider generiert monströse 670 PS aus einem V8-Biturbo. Man kann sich also bildlich vorstellen, welche Auswirkungen der Tritt aufs Gaspedal hat – und wie er sich anfühlt. Nämlich ziemlich gut, vorausgesetzt, man besitzt einen stabilen Magen.

    Da Beschleunigung bekanntlich fast noch wichtiger ist als Höchstgeschwindigkeit, wurde der 488 Spider mit einem Spaceframe-Chassis aus Aluminium gefertigt. Diese spart Gewicht, was wiederum den Sprintfähigkeiten des Mittelmotor-Sportlers entgegenkommt.

  • Abgerundet wird der italienische Open-Air-Auftritt von Lamborghini. Auf der IAA wird erstmals die Spyder-Version des knackigen Huracan gezeigt – genau wie einst beim Gallardo also. Nicht überraschend, dass der offene Huracan auch auf dem Datenblatt keine Enttäuschung ist: 610 PS aus einem V10-Motor mit 5,2 Litern Hubraum, 560 NM Drehmoment, 325 km/h in der Spitze, wobei der Sprint auf 100 in 3,4 Sekunden erledigt ist. Für diesen Geschwindigkeitsrausch inklusive passender Soundkulisse werden über 180.000 Euro fällig.

Eine Frage des Anspruchs: Bugatti setzt IAA 2015 die Krone auf

Zum Abschluss noch ein Blick auf die absolute Superlative. Wenn ein Auto als der brutalste Bugatti aller Zeiten tituliert wird, so ist das eine starke Aussage. Denn der Vorgänger des Bugatti Vision Gran Turismo war keinesfalls ein Kind von Traurigkeit; ganz im Gegenteil, gilt der Veyron bis heute als schnellster und teuerster Serienwagen aller Zeiten.

Kreiert wurde der Bugatti Vision im Zuge des Playstation-Rennspiels Gran Turismo. Dass auf der IAA nur ein Showcar, das es niemals in die Serienproduktion schaffen wird, präsentiert wird, tut der Sache keinen Abbruch. Denn die Vision soll gleichzeitig ein klarer Fingerzeig in Richtung Zukunft sein, welche Formen Bugatti-Fans bei neuen Modellen erwarten können.

Flach, aggressiv, böse, futuristisch und äußerst aerodynamisch – mit diesen Eigenschaften lässt der Bugatti Vision Männerherzen höher schlagen und es ist vielleicht ganz gut, dass kein offizieller Preis für diese Konzeptstudie genannt wird. Am nächsten dürfte dem Vision übrigens der Chiron kommen; unter diesem Namen wird Bugatti nämlich die Produktion des Veyron-Nachfolgers starten.

Im Gespräch sind rund 1.500 PS, die großen Fußstapfen des Veyron werden damit nicht nur ausgefüllt, sondern noch vergrößert.


Bildnachweis: Jaguar


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