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Jim Beam Honey – „The Modern Gentleman“ testet den bärenstarken Whiskey-Likör

Jim Beam Honey

[Sponsored Post] – Bären wagen sich durchs Wasser und befreien sich aus Fangnetzen. Passanten werden unverhofft Teil eines Live-Games und hüpfen sportlich vor einem Schaufenster herum.

Die neueste Kampagne des amerikanischen Whiskey-Labels zum Produkt Jim Beam Honey weicht von Mainstream ab. Das gefällt und vermittelt zugleich: Es lohnt sich, für den Genuss der Aromen zu kämpfen. Der aromatisierte Whiskey der Destillerie in Clermont bei Kentucky muss exzellent sein.

Jim Beam Honey – Honig? Verhaltene Vorfreude!

Als wahrhaftiger Whiskey-Fan war es dennoch möglich, der neuen Erfahrung auszuweichen. Wie begründet sich diese Scheu? Ganz einfach: Aromatisierte Spirituosen erfreuen sich rund um den Globus großer Beliebtheit, stimmen den eingeschworenen Fanclub traditioneller Labels jedoch kritisch.

Obendrein spielt die Sozialisation eine Rolle: Wer im Ruhrpott zu Hause ist, mag es ehrlich, authentisch und direkt. Destillerie-Kunst seit 1795, das passt. Facettenreiche Honignoten scheinen obskur. Doch nun ist es soweit: Die Degustationsflasche steht auf dem Redaktionstisch und wartet aufs persönliche Feedback. Probieren geht über studieren, allerdings nach Redaktionsschluss.

Erster Eindruck: Weniger Speed, vermisste Vokabeln

Der moderne Gentleman verlässt sich nicht nur auf das einzelne Urteil. Auch das feminine Stimmungsbild ist von Interesse. Also wird eine bunt gemischte Truppe rund um den Jim Beam versammelt, der mit der echten Ausbeute emsiger Bienen versehen wurde.

Zunächst erfolgt ein analytischer Blick auf die Etiketten. Zwei Aspekte stechen sofort ins Auge: Es taucht kein einziges Mal das Wörtchen „Whiskey“ auf, lediglich ein dezenter Hinweis das es sich um einen Bourbon handelt – “Our inspired distillers took Jim Beam Bourbon and infused it with real golden honey”.

Die Melange reduziert die gewohnten 40 Umdrehungen auf 35 %. Die männlichen Testpersonen bereiten sich seelisch auf eine pappsüße Sinneserfahrung vor. Die Sensorik untermauert diese Bedenken, denn die fehlgeleiteten Tröpfchen kleben tatsächlich etwas an den Fingern.

Sinneswandel der Gentleman: Mild, dezent und ausgewogen

Doch das Leben lehrt: Unverhofft kommt oft. Beim Schnuppern und Kosten sind die Kandidaten positiv überrascht. Mit der Nase ist das Plus an Aromen nur sehr dezent wahrnehmbar. Das typische Vanille-Bouquet vom klassischen Jim Beam wird nicht übertüncht.

Da Honig eher kräftig charakterisiert ist, verdient dieser Aspekt Beachtung. Dieser Eindruck setzt sich auf dem Gaumen fort. Nun ist die Honignote präsenter, drängt sich jedoch keineswegs in den Vordergrund.

Ganz im Gegenteil: Die Schärfe des Alkohols verteidigt erfolgreich die Position, die ihr bei einem Whiskey-Erzeugnis zusteht. Zweifelsohne trifft der Gaumen auf süßere Freuden als beim 4-jährigen White Label, der die Basis für die neue Kreation bildet.

Es bleibt jedoch bei einer ausgewogenen Nuance, sowohl die Süße als auch den Honig betreffend. Erst nachdem sich die Kostprobe des Jim Beam Honey selbst von den Geschmacksknospen verabschiedet hat, wird das Honigaroma markanter.

TheModernGentleman Fazit: Ein Whiskey mit Charakter!

Quintessenz: Das Urteil fällt tendenziell durchweg positiv aus. Allerdings variiert das Maß an Begeisterung. Die männliche Fraktion ist von der Stimmigkeit des Whiskeylikörs angetan. Diese bestätigt einmal mehr, dass die renommierte Destillerie in Kentucky ihr Handwerk versteht. An der innigen Treue zum White Label oder Black Label wird die Degustation jedoch nicht rütteln.

Die Damen am Tisch sind hingegen fasziniert und gönnen sich umgehend einen großzügigen Nachschlag. „Bärenstark“, so lautet das feminine Fazit in der Redaktion. Die Begründung klingt im Originalton so: „Das ist kein Girlie-Kram, das Zeug hat Charakter.“ Da legt doch der moderne Gentleman gleich mal ein paar Flaschen auf die hohe Kante.

Weiterführende Links: JimBeam-Honey.de


Hinweis: Wir haben ein Verkostungsexemplar erhalten, dennoch spiegelt der Artikel unsere Meinung wieder. Jim Beam hatte keinen Einfluss auf die Gestaltung des Artikels.


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