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Körpersprache – Im Alltag und Beruf mit nonverbaler Kommunikation punkten

Körpersprache Männer

Der Äußere Eindruck ist im Kontakt mit anderen ein entscheidender Punkt in Bezug auf eine erfolgreiche Kommunikation. Diesen hinterlassen Sie nicht nur durch Ihre Kleidung, sondern auch durch Ihre Körpersprache.

Durch Gestik, Mimik und Haltung vermitteln Sie unbewusst ein bestimmtes Bild von sich. Damit dieses möglichst positiv ausfällt, sollten Sie sich die unbewusst ausgeführten Signale des Körpers bewusster machen und deren Bedeutung und Wirkung auf andere kennen.

Rundum sympathischer Auftritt

Es ist leicht, sich vorzustellen, welchen Eindruck es macht, wenn ein nachlässig gekleideter Mann in den Besprechungsraum schlurft und sich mit gesenktem Blick und hängenden Schultern auf seinen Platz setzt. Sowohl die Vorgesetzten als auch die Kollegen werden sofort denken, dass er entweder krank ist oder keine Lust auf das Meeting hat.

Um eine durchweg positive Wirkung zu erreichen, sollten Sie daher auf einen angemessenen und vor allem ordentlichen Kleidungsstil Wert legen und zudem auf Ihre Körpersprache achten.

Unsere Tipps:

  • Ein freundliches, nicht übertriebenes Lächeln macht Sie in jeder Situation sympathisch.
  • Ein angemessener Blickkontakt lässt schließen, dass Sie ein offener Mensch sind.
  • Eine aufrechte Körperhaltung zeugt von Selbstbewusstsein und Souveränität. Achten Sie aber darauf, dass Sie es damit nicht übertreiben, weil dies ansonsten als arrogant und überheblich empfunden werden kann.
  • Betreten Sie einen Raum mit entschlossenem, aber nicht überhastetem Schritt und bleiben Sie nicht am Eingang stehen.
  • Höflichkeit und gute Manieren sollten selbstverständlich sein.

Wenn Sie diese Dinge beachten, hinterlassen Sie sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Umfeld einen sympathischen Eindruck, der Ihnen auf verschiedenen Ebenen Erfolge bringen wird.

Wenn Sie sich noch genauer über die nonverbale Kommunikation und ihre Bedeutung informieren möchten, können Sie sich kostenlos das eBook „Erfolgreiche Körpersprache“ hier herunterladen.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern und verschiedenen Kulturen

Bei der nonverbalen Kommunikation ist wichtig zu wissen, dass diese bei Frauen und Männer unterschiedlich sein kann. Zunächst ist festzustellen, dass die weibliche Gestik weniger ausschweifend ist und diese in der Regel von einer höheren sozialen Kompetenz zeugt. Die Körpersprache von Frauen sendet daher vielfach fürsorgliche und beschwichtigende Signale aus.

Im Berufsalltag kann sich dies zum Beispiel darin zeigen, dass eine Vorgesetzte eine Arbeit, die noch vor Feierabend erledigt werden soll, mit nach oben geöffneter Handfläche hinlegt. Diese verdeutlicht eher eine Bitte als eine Arbeitsanweisung. Im Gegensatz dazu wird ein Vorgesetzter die Arbeit energisch auf den Tisch legen und mit dem Finger darauf zeigen.

Darüber hinaus lächelt das weibliche Geschlecht wesentlich häufiger und wirkt daher oftmals sympathischer als die Männer. Ein scheinbar immerwährendes Lächeln zeigen auch die Asiaten und Japaner, die daher als undurchschaubar gelten, was Geschäftsbeziehungen erschweren kann.

Darüber hinaus zeigen sich kulturelle Unterschiede in der Körpersprache auch darin, dass man sich dort im Gegensatz zu Deutschland bei der Begrüßung nicht die Hand gibt. Stattdessen verbeugen sich Asiaten voreinander.

Aufpassen sollten Sie auch bei bestimmten Gesten, die in anderen Ländern eine vollkommen andere Bedeutung haben können. In Indien und Bulgarien unterstreicht man mit einem Hin- und Herwiegen des Kopfes ein „Ja“ und nicht wie die Deutschen ein Nein“.

Missverstanden werden Sie auch, wenn Sie in Äthiopien, Griechenland, in der Türkei oder arabischen Ländern zur Bestätigung nicken. Denn dort wirft man den Kopf in den Nacken, wenn man etwas verneinen möchte.

Auch sollten Sie in Australien oder im Iran nicht einfach den Daumen nach oben strecken, um ohne Worte zu sagen, dass Sie etwas gut finden und damit einverstanden sind. Denn dort steht diese Geste für eine Beleidigung. In China ist dies allerdings ein Stellvertreter für die Zahl 5 und in Indonesien für die 6.

Wenn Sie im Ausland nicht unangenehm auffallen möchten, ist es ratsam, dass Sie sich vor Ihrem Urlaub oder vor einer Geschäftsreise über die dortigen Gepflogenheiten bei der Körpersprache informieren.


Bildnachweis: Thinkstock / MangoStar_Studio


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