Fashion & Style

Mit Gleitsichtbrille besser (aus)sehen

Gleitsichtbrille - Herren

Etwa ab 40 Jahren kennt Mann seinen Stil, weiß sich zu benehmen und bewegt sich formgewandt. Der Kleidungsstil wird unauffälliger, aber betont zugleich die eigenen Vorzüge. Zu Accessoires wie Armbanduhren gesellt sich im besten Alter oft eine Brille.

Je nach Sehvermögen handelt es sich mitunter um eine Gleitsichtbrille, die dank mehreren Sehfeldern auf alle Entfernungen optimalen Durchblick garantiert.

Wie gentleman-like Brillengestelle aussehen können, beweisen Vorbilder wie Jake Gyllenhaal und Jonny Depp. Bis man durch Gleitsichtbrillengläser aber etwas sieht, braucht es etwas Eingewöhnungszeit – oder die richtigen Eingewöhnungs-Tipps.

Modisches Accessoire mit vielseitiger Seherfahrung

Von minimalistischen Versionen bis hin zu Nerd-Modellen – Gleitsichtbrillen können heutzutage die unterschiedlichsten Formen annehmen. Wer das Gestell unter Berücksichtigung der eigenen Gesichtsform auswählt, setzt positive Akzente und wertet ganz nebenbei den eigenen Look nachhaltig auf.

Idealerweise steht die Gesichtsform im Kontrast zur Brille, damit die Züge noch harmonischer wirken. Mit Gleitsichtbrillen gentleman-like auszusehen, ist mit diesen Infos keine Herausforderung – aber mit den Gläsern von Anfang an gut zu sehen, ist Gewöhnungssache.

Die Brillen vereinen in einem einzigen Glas unterschiedliche Sehfelder, was viele Träger anfangs irritiert: Wer in die Ferne sehen möchte, blickt durch den oberen Rand; unten liegt der Nahsichtbereich, und die Mitte bedient alle Zwischentöne.

Zusätzlich sind Gleitsichtbrillen an den unteren Seiten mit unscharfen Randbereichen ausgestattet. Bis man in jeder Situation automatisch das richtige Sehfeld wählt und die unscharfen Ränder “umschifft”, braucht es Übung. Mit den richtigen Tipps gelingt die Eingewöhnung statt in einigen Wochen aber meist binnen weniger Tage.

Eingewöhnungstipps für Gleitsichtbrillen-Träger

Dass die Gleitsichtbrille mehrere Sehentfernungen in sich vereint, hat den Vorteil, dass man keine zusätzliche Lesebrille mehr braucht. Wenn es mit dem Durchblick nicht von Anfang an reibungslos klappt, ruft man sich diesen Vorteil in Erinnerung und macht sich bewusst, dass das Problem nicht an der Brille liegt, sondern an der facettenreichen Seherfahrung, die die Augen aus der Vergangenheit nicht gewöhnt sind.

Wer die folgenden fünf Dinge beachtet, hilft dem Sehorgan bei der Gewöhnung.

  1. Beim Umherschauen am besten immer den Kopf mitdrehen, um nicht durch die unscharfen Randbereiche zu blicken.
  2. Beim Nahsehen und Lesen idealerweise nur den Blick senken, um den für die Nahsicht vorgesehenen Nahbereich nicht zu verfehlen.
  3. Beim Treppensteigen den Kopf absenken, um den Nahbereich und damit verbunden Irritationen auf der Treppe zu vermeiden.
  4. Die Gleitsichtbrille anfangs rund um die Uhr tragen. Ausnahme: Beim Autofahren lieber auf Kontaktlinsen zurückgreifen, solange man noch nicht an die neue Brille gewöhnt ist.
  5. Den Augen genügend Zeit geben und nicht ungeduldig werden.

Zumindest Schwindelgefühle sollten bei der Umstellung auf die neue Seherfahrung kein Thema mehr sein, solange Gleitsichtbrillen-Träger die genannten Tipps beherzigen.


Bildnachweis: SanneBerg / iStock / Getty Images Plus

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