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Museum Folkwang in Essen

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Hervorstechende Sammlungen der Malerei und Skulptur aus dem 19. Jahrhundert, Werke der klassischen Moderne sowie Kunst und Fotografie nach 1945: Das Museum Folkwang in Essen zählt zu den renommiertesten Kunstmuseen in Deutschland.

600 Gemälde und 280 Skulpturen

Alleine im Bereich der Malerei und Skulptur des 19. und 20. Jahrhundert zählen etwa 600 Gemälde und 280 Skulpturen und andere Kunstobjekte zur Sammlung. Hinzu kommen weitere eigene Abteilung, wie zum Beispiel Fotografie oder die grafische Sammlung mit rund 12 000 Blatt und einem großen Bestand an illustrierten Büchern.

Schon kurz nach seiner Gründung galt es als wegweisendes Haus für moderne Kunst. Das Museum Folkwang, abgeleitet vom Begriff Folkvangar, der wiederum Volkshalle bedeutet und den Palast der Göttin Freya bezeichnet hat eine bewegte Geschichte.

1902 wurde es in Hagen, einer westfälischen Industriestadt, von einem Studenten der Kunstgeschichte, Literatur und Philosophie gegründet, dem dies dank einer Erbschaft möglich war.

Nach dem Tod des Gründers Karl Ernst Osthaus im Jahr 1921 wurde dessen Sammlung von kunstbegeisterten Essener Bürgern, die sich unter dem Namen Folkwang-Museumsverein formierten, erworben und mit dem damaligen Städtischen Kunstmuseum zum Museum Folkwang in Essen zusammengelegt.

Im Dritten Reich wurde das Museum Zielscheibe der Nationalsozialisten, über 1400 Werke wurden in alle Welt verkauft, konfisziert oder gebrandmarkt. Durch Bombenangriffe 1945 waren nur noch Ruinen übrig.

Rückkäufe vieler Kunstwerke und Neuerwerbungen in den Fünfziger und Sechziger Jahren und die Erweiterung der Sammlung bis in die gegenwärtliche Kunst in den Siebziger Jahren sorgten für einen größeren Umfang an Exponaten als jemals zu vor. Im Jahr 2010 wurde das Museum in einem neuen Gebäude, dessen Bau ein Architekturwettbewerb vorausgegangen war, wieder neu eröffnet.

Museum Folkwang in Essen

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