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Musikstreaming für den Alltag – Nostalgie fürs Ambiente

Musik Streaming

Die Zeiten, in denen die Musikdateien aktueller Charts über dubiose Kanäle aus dem Netz gesaugt wurden, sind passé. Wer es einfach und effizient mag, entscheidet sich fürs Streaming aktueller Charts und Evergreens. Das bewahrt den PC vor Virusinfekten, hält die Festplatte schlank und inspiriert zu Neuentdeckungen.

Streaming-Dienste fürs Musikvergnügen

Inzwischen zählt es zum Standard, via Flatrates und W-LAN rund um die Uhr aufs Netz zugreifen zu können. Dank der Smartphone-Ära gilt dies auch für unterwegs. Entsprechend leicht ist der Zugang zum gezielten Hörvergnügen, ohne dass dies deutlich zu Buche schlägt. Wie die letzte Bewertung von Spotify zeigt, steckt dieses Thema noch in den Kinderschuhen.

Derzeit werben rund zehn ernsthafte Konkurrenten um die Gunst von Musikfans. Mitte 2013 entschlossen sich ProSieben und Sat1 dazu, unter dem Label Ampya in Sachen Musikstreaming mitzumischen. Der etwas verspätete Start verlockt dazu, das Thema nochmals zu beleuchten.

Kostenlos, werbefrei oder offline?

An die Allgegenwart von Werbung im Internet haben sich die meisten User schon gewöhnt und blenden Offerten mit einem geschulten Tunnelblick aus. Wer dieses Prinzip auch beim Musikhören beibehalten kann, wird von Ampya nach der kostenlosen Registrierung quasi kostenlos bedient.

Genre-Radios oder gezielte Titel können über den Browser online angesteuert und konsumiert werden. Natürlich sind auch die Charts aus Deutschland über die Musikplattform Ampya abrufbar.

Für die musikalische Vielfalt sorgt ein Pool mit rund 20 Millionen Titeln. Mehr als 50.000 Songs präsentierten sich auf Wunsch sogar mit Video, was schon fesch ist. Wer nichts zahlt, besitzt auch nichts. Dementsprechend entfällt die Möglichkeit, die virtuelle Jukebox offline zu nutzen.

Dieser Service schlägt derzeit mit monatlich zehn Euro zu Buche, was jedoch nicht den Besitz vollwertiger Mp3-Dateien beinhaltet. Fünf Euro genügen, um sich von der Werbung zu befreien. Damit reiht sich der neue Streaming-Dienst in die bestehenden Optionen ein, die sich in finanzieller Hinsicht nicht wesentlich unterscheiden.

Hardware für die Lounge

Die Preise klingen recht moderat, inspirieren aber dennoch zum Jonglieren mit den Zahlen. Dazu trägt auch die Architektur des neuen Serviceanbieters bei. Ampya hebt sich durch die Quantität und Qualität der redaktionellen Beiträge von den Konkurrenten ab.

Beim Stöbern nach bekannten Songs werden ähnliche Sänger und Songwriter ans Herz gelegt. Neue CDs werden vorgestellt und kommentiert. Aktuelle Musiktrends aufgegriffen und journalistisch analysiert. So avanciert der Streaming-Dienst zu einem respektablen Musikmagazin, das Lust auf mehr entfacht.

Nach einigen Jahren verblasst der Zauber von gerippten Alben und digitalen Musikkonserven. Es hat schon etwas, ins Regal zu greifen und eine Original-CD oder LP mit Hülle und Booklet in die Hand zu nehmen. Da scheint es eine schicke Alternative, die Inspirationen des kostenlosen Streamings inklusive der Werbung aufzugreifen und das Geld in echte Scheiben zu investieren.

Der salonfähige Gentleman geht sogar noch einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit. Ein Grammofon macht sich optisch schick und hüllt die moderne Wohnlounge mit dem Originalsound von Jazz und Klassik in ein atemberaubendes Ambiente.


Bildnachweis: Thinkstock / iStock / m-imagephotography

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