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Mythos McLaren – ein Automobil der Superlative!

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9. Juni 1968, vierter Lauf der Automobil-Weltmeisterschaft (inzwischen unter dem Namen Formel 1 bekannt). Nach 28 Runden auf der damals noch über 14 Kilometer langen Strecke sieht der von Position 5 gestartete Bruce McLaren als erster die schwarzweiß-karierte Flagge.

Sein insgesamt vierter Sieg und doch ein ganz besonderer: Es ist der erste für sein eigenes Team Bruce McLaren Motor Racing, das er erst 1966 gegründet hatte. Der Beginn einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte.

Bis heute erkämpfte das Team 181 weitere Formel-1-Siege. Das bedeutet Platz 2 der ewigen Bestenliste hinter den roten Rennern aus Maranello. Die sind allerdings auch bereits seit 1950 am Start.

Inzwischen baut McLaren auch Rennwagen für andere Serien und Hyper- und Supercars für die Straße, die mit fantastischen Fahrleistungen und außergewöhnlichem Design das Herz so manches Gentlemans erobern – aber mitunter auch für eine gähnende Leere in seiner Geldbörse sorgen.

Der eigene McLaren-Wagen – für viele Gentleman unerreichbar

Das erste von McLaren gebaute Serienfahrzeug für die Straße war der F1, der hinter dem mittig sitzenden Fahrer noch Platz für zwei Passagiere bot. Das zwischen 1993 und 1997 gebaute Auto hielt lange den Geschwindigkeitsrekord für Serienwagen – über 370 km/h.

Wer sich heute solch ein Exemplar anschaffen möchte, muss tief in die Tasche greifen: Mit weniger als einer Million Euro wird es nichts mit diesem Klassiker in der eigenen Garage.

Und auch der neuste Streich der Engländer bleibt selbst für viele betuchte Gentlemen erst einmal unerreichbar, denn der auf dem Hybrid-Hypercar McLaren P1 basierende P1 GTR ist bereits ausverkauft – dabei hat nicht einmal die Produktion begonnen.

30 Stück des 1000 PS-Boliden wird es geben. Grundvoraussetzung für den Kauf (außer den knapp 2,5 Millionen Euro für den Wagen) war es, bereits einen P1 zu besitzen. Auch der war auf 375 Stück limitiert und mit einem Preis von etwas mehr als einer Million Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Die Moderatoren der britischen Kultserie TopGear durften den Wagen trotzdem Probe fahren:

Immerhin gibt es von McLaren jetzt einen Supersportwagen, der quasi als “Einsteigermodell” durchgeht: den McLaren 540 C.

Die Eckdaten:

  • V8 Biturbo mit 3,8 Liter Hubraum
  • 540 namensgebende PS
  • 1,3 Tonnen Gewicht
  • Höchstgeschwindigkeit 320 km/h

Im Testüberzeugt McLarens neuster Streich, und auch der Preis ist mit knapp 170.000 Euro vergleichsweise niedrig – auch wenn er trotzdem mehrere Jahresgehälter eines Durchschnittsverdieners verschlingt.

Geld oder Liebe (zum Auto)?

Auch für den McLaren 540 C muss man noch tief in die Tasche greifen. Wer sich für einen Kauf entscheidet, muss sich daher fragen: Selbst bezahlen? Ganz oder teilweise per Kredit finanzieren?

Wie lange man bei günstigen 2,9 % effektivem Jahreszins je nach Rate für einen Autokredit dieser Höhe zahlen müsste, kann man beispielsweise hier ausrechnen. Bei den meisten Anbietern dürfte der Zinssatz allerdings deutlich höher liegen.

Ob es einem selbst solche Summen wert ist, mit dem 540 den Mythos McLaren direkt und unmittelbar zu erleben, muss jeder für sich entscheiden. Dauerhafter Fahrgenuss ist dem modernen Gentleman mit diesem Wagen jedoch gewiss. Und das Tag für Tag.


Bildnachweis: ©Copyright McLaren Automotive Limited


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