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Nachtleben hanseatisch – feiern bis der Fischmarkt aufmacht

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In Hamburg macht man alles mit einem gewissen Stil, ob nun geplant oder nicht. Sei es Shoppen am Jungfernstieg, Dinieren in der HafenCity oder Barhopping im Schanzenviertel. Aber wo und wie setzt man einem Wochenende hier die Krone auf und vertreibt sich die Zeit bis zum obligatorischen Besuch auf dem Fischmarkt am Sonntagmorgen?

Vor allem, wenn es um besondere Anlässe wie Junggesellenabschiede geht, sollte man die richtigen Programmpunkte einplanen, damit der Abend auch zu einem einmaligen Erlebnis wird.

Alternativ kann man die Organisation des Junggesellenabschieds in Hamburg aber auch gleich von erfahrenen Fachleuten wie Pissup übernehmen lassen. Um den Trip in die Elbmetropole zum Erfolg werden zu lassen, gibt es so einige generelle Must-dos.

Die Grundlage? Fisch!

Die Nähe zum Meer prägt die Hamburger Küche seit Jahrhunderten. Schon bei den alten Römern hieß es, dass “der Fisch schwimmen will” – eine schönere Rechtfertigung für stilvolle Zecherei muss einem erst einmal einfallen. Man kann Fisch in Hamburg auf eine Vielzahl verschiedener Arten genießen.

Am schönsten ist es jedoch, zur Einstimmung auf die Nacht in ein Hamburger Traditionslokal einzukehren. Da gibt es zum Beispiel das mondäne Cölln’s, Deutschlands einzige und erste Austernstube, in der seit über 175 Jahren Austern, Hummer Bisque und andere Delikatessen in gediegener Atmosphäre serviert werden.

Für eine urige Pub-Atmosphäre kann man den Old Commercial Room ansteuern, der kulinarische Klassiker des Nordens wie z. B. Labskaus anbietet. Beide Lokale haben natürlich auch vegetarische Speisen sowie Gerichte mit Fleisch auf der Karte.

Hier geht beides – Rocken und Jazzen

In einer Großstadt wie Hamburg lohnt es sich, sich vorab zu informieren, welche Bands, DJs, Acts und Künstler gerade in der Stadt sind. Ansonsten fällt bei der Vielzahl an Möglichkeiten die spontane Auswahl schwer.

Ob es das Knust oder das Gruenspan ist, hängt einzig vom Musikgeschmack ab. Wer zu Jazz tendiert, hat Glück, denn mit dem Cotton Club und dem Birdland sind zwei exzellente Locations sehr zentral gelegen.

Und dann? Raven oder Swingen?

Was die elektronische Clubkultur angeht, ist in Hamburg die Welt in Ordnung: Das Angebot ist schier unüberschaubar. Ob es nun der hippe Underground im Goldenen Pudel oder Techno im Uebel und Gefährlich ist – lang und wild wird es auf alle Fälle.

Doch auch das eher klassische Tanzerlebnis bietet Hamburg seinen Feiernden. Seit den letzten Jahren gibt es überall in Deutschland vermehrt Swing- und Electro-Swing-Partys, die auch aus Hamburgs Partyreihen nicht mehr wegzudenken sind. Neben einigen Clubs, wie dem Stage Club, der Good Old Days Bar oder dem Mandalay, die in regelmäßigen Abständen Electro-Swing-Nächte veranstalten, kommt auch die bekannte Bohéme Sauvage Party, die die goldenen 20er aufleben lässt, regelmäßig in das bereits erwähnte Uebel und Gefährlich.

Dort werden klassischer und neuer Swing sowie Gipsy- und Boogie-Nummern gespielt. Es darf wild getanzt werden, und wer kann, legt echte Swingtanz- oder andere Moves aufs Parkett. Hier sollte man allerdings beachten, dass es einen den 20er-Jahren angepassten Dresscode gibt, auf den beim Einlass streng geachtet wird.

Aber die Suche nach einem passenden Outfit kann auch enorm Spaß machen. Z. B. kann man Teile aus der eigenen Klamottenkiste aufmöbeln, einen Verleih aufsuchen oder auch in spezialisierten Second-Hand-Boutiquen stöbern. Läden in Hamburg selbst oder auch online kann man zum Beispiel hier aufgelistet finden.


Bildnachweis: Thinkstock / RudyBalasko


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