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Nicht nur was glänzt, macht glücklich

SOS Kinderdorf

[Sponsored Post] – Ein strahlender Aston Martin und der funkelnde Jaeger-LeCoultre Master Chronograph lassen in Ihnen Glücksgefühle hochkommen? Dafür muss sich niemand schämen. Stilvolle Luxusgüter schmücken den Gentleman exzellent und sorgen für ein angenehmes Wohlbefinden.

Jedoch es gibt noch etwas anderes, was die meisten Menschen glücklich macht: der Altruismus. Dies mag erstaunen, predigten die Verhaltensforscher der vergangenen Jahrzehnte doch stets, dass der Mensch zutiefst eigennützig ist. Dass dies nicht stimmt, beweisen neue Studien und ein Blick ins eigene Herz.

Mitgefühl spüren und handeln

Im Alltag ist häufig kein Platz für Mitgefühl. Schnell übersehen wir das Leid anderer, da wir unsere streng konzipierte Agenda im Kopf haben. Umso wichtiger ist es, dass wir der anderen zuliebe und unseretwegen gelegentlich an den Altruismus erinnert werden. Dieser verbirgt sich in den meisten Menschen, allerdings tritt er oft nur in Ausnahmesituationen zutage.

Haben Sie ihn auch in sich oder gehören Sie zu den wenigen Gordon Gekkos dieser Welt? Die Probe aufs Exempel offenbart dies: Schauen Sie sich den neuen Werbeclip der Organisation SOS-Kinderdorf e.V. an. Mit viel Feingefühl und ohne drastische Bilder hat die berühmte Agentur Jung von Matt/next Alster den Clip gestaltet.

Er zeigt, wie wir im Kleinen bereits helfen können. Er transportiert dabei ganz große Gefühle und ruft am Ende zur Spende für benachteiligte Familien sowie Kinder auf. Unabhängig davon, ob das Portemonnaie letztlich gezückt wird oder nicht, dieser Werbeclip erweicht das Herz. Doch warum ist dies so? Ein Blick in die Verhaltens- und Evolutionsbiologie gibt Aufschluss.

Allem Bestreben nach Wohlstand und Bequemlichkeit zum Trotz

Es ist nicht lange her, da wurde das Bild vom Menschen von Biologen tiefschwarz gezeichnet. Auch Philosophen reihten sich dem ein. Angeblich sei der Mensch nur auf den maximalen Fortpflanzungserfolg programmiert und auf das Erreichen von Status. Ökonomen richteten ihre Theorien auf der Annahme aus, der Mensch wolle stets nach Bequemlichkeit und Wohlstand streben.

Diese Maximen erahnen nichts Gutes und lassen uns erschauern. Jeder sei sich eben selbst der Nächste und altruistische Handlungsweisen nur eine Illusion. Spenden würden demnach nur erfolgen, um das Ansehen zu stärken oder das Gewissen zu bereinigen. Auch Sehnsucht nach Lob und Zuwendung oder das Verlangen nach Gesellschaft und Sinn können Gründe für ein gemeinnütziges Verhalten sein. In der Tat sind dies oft auftretende Motive. Aber ist dies alles? Was ist mit den Berichten über Taten, bei denen all diese Gründe für ein altruistisches Handeln nicht greifen?

Einflussfaktor Reptilienhirn

Das menschliche Gehirn setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem Großhirn, dem Zwischenhirn und dem Stammhirn. Letztgenanntes trägt ebenfalls den Namen Reptiliengehirn und ist der am tiefsten liegende Teil unseres Gehirns. Er ist zudem der älteste Gehirnteil und hat sich schon vor rund 500 Jahren entwickelt.

Sobald Sie eine moralische Entscheidung machen, werden Regionen Ihres Gehirns aktiviert, die Sie bereits von Ihren fernen Vorfahren – den Tieren – geerbt haben. Außerdem steuert das Reptilienhirn Emotionen und Triebleben, weswegen darin ferner das Gerechtigkeitsempfinden verankert ist.

Es beruht nicht auf streng logischen, abgewägten Überlegungen, sondern auf Gefühlen, wie sie Tiere besitzen. Und Tiere demonstrieren ein altruistisches Verhalten.

Altruismus macht glücklich

Tiere zeigen ein altruistisches Verhalten, da dieses sie für den Überlebenskampf besser positionieren kann. Ob sie dabei Glück empfinden können, ist umstritten. Tests bei Menschen offenbaren jedenfalls, dass sie durch ein uneigennütziges Verhalten Glück fühlen können. Bei Spontanreaktionen tritt dies erst im Nachhinein ein.

Wer jedoch mit offenen Augen durch die Welt läuft, sieht überall Möglichkeiten, sich uneigennützig zu verhalten. Wenn wir jemanden die Hand reichen, können wir Glücksmomente geschickt kreieren. Vielleicht ist dies die schönste Variante vom Egoismus.

Hinweis: Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung des SOS-Kinderdorf e.V.

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