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Opatija – kroatische Sommerfrische für Edelmänner

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[Pressereise] – Wenn sich der Gentleman um 1900 nach einer Auszeit sehnte, legte er die Reisemontur an und verließ mit der Südbahngesellschaft das städtische Wien. Ausgewähltes Ziel von Adel und Schickeria war die österreichische Adria und der mondäne Kurort Abbazia.

Vielleicht ist gegenwärtig die Bahn nicht mehr die erste Wahl, um große Strecken zu überwinden. Beim Urlaubsziel und dem Arrangement der revitalisierenden Stunden darf sich der Mann von heute aber gerne an den Herrschaften von einst orientieren: Willkommen in Opatija.

Kaiserliches Seebad- Opatija an der Adria

Der originäre Name des einst österreichischen Seebads ist längst vergessen. Inzwischen ist von dem malerischen Küstenort Opatija die Rede, der in der kroatischen Kvarner Bucht gelegen ist.

Nach einem kurzen Flug, der nach Rijeka führt, liegen nur noch 18 Kilometer zwischen dem Airport und der historisch inspirierten Sommerfrische. Es spricht selbstverständlich nichts dagegen, einen Moment zu verweilen.

Der Korzo der Hafenstadt ist von architektonischen Sahneschnittchen gesäumt, die mehr als sehenswert sind. Das Flair von Rijeka adelt jede Minute des Bummels durch die Gassen oder entlang des Kanals. Mit diesem ersten Eindruck von der angenehmen Atmosphäre, die an der kroatischen Adria vorherrscht, wird es Zeit fürs Abtauchen in die kaiserliche Badekultur.

Vom ehrgeizigen Schaffen der damaligen Baumeister und Tourismus-Manager profitiert Opatija nach wie vor. Die architektonische Epoche des Historismus ist allgegenwärtig und schmeichelt mit opulenten oder bezaubernden Bauwerken dem Auge.

Wenngleich die kroatische Kultur erfreulich präsent ist, kann das elegante Szenario die österreichische Signatur nicht verleugnen. Inmitten des historischen Zentrums empfiehlt sich das Hotel Bristol als komfortable Herberge der Gegenwart.

Die Architektur des Hauses entspricht der majestätischen Eleganz, die dem Seebad einst zu seinem Siegeszug verhalf. Dennoch ist es ausgesprochen gut gelungen, der mondänen Pracht einen zeitgemäßen Stil zu verleihen.

So überfordern die 78 Zimmer nicht mit schwerem Pomp, sondern empfangen ihre Gäste mit einer modernen Ästhetik und angenehmen Helligkeit. Die Balkone laden dazu ein, gleich am Morgen einen tiefen Atemzug von der Seeluft zu genießen, die sich mit den Aromen der üppigen Vegetation und nahen Berge vereint. Gleichermaßen bietet sich die Privatsphäre im Freien dazu an, den Tag mit einem romantischem Moment als Paar zu beschließen.

Aktives Fitnessprogramm im mondänen Kurort

Den Grundstein für die touristische Bedeutung von Opatija legte der wohlhabende Kaufmann Igninio Scarpa im Jahr 1844. Seine seiner Sommervilla stellten sich prominente Gäste ein, die den Ausbau des Seebades forcierten.

Bereits in den 1880er Jahren gaben sich die Majestäten Europas in den Residenzen die Klinke in die Hand. Nach einer kleinen Kurskorrektur, was die Zielgruppe anging, lockte der Kurort auch wohlhabende Reisende ohne Adelstitel an.

Die Parks und Garten empfehlen sich damals wie heute für einen Spaziergang. Gleich vor dem Hotel Bristol findet sich eine eindrucksvolle Anlage, die in den frühen Jahren der kaiserlich-königlichen Ära ausgebaut wurde.

Ob Kaiser, Komponist oder Maler: Sie alle verfolgten das Ziel, mit dem Aufenthalt in Opatija ihre Fitness anzukurbeln. Deshalb standen Wettschwimmen, Segel-Regatten, Fechtturniere und Ausflugsfahrten schon Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Veranstaltungsplan des heilklimatisches Kurorts.

Der moderne Gentleman hat ein paar Laufschuhe im Gepäck, denn ein Jogging-Parcours wird in Opatija von besten Aussichten begleitet. Im Jahr 1911 wurde die Uferpromenade Lungomare eingeweiht, die zwölf Kilometer zwischen Volosko und Lovran umfasst.

Mit wechselnden Panoramen direkt am Meer vergeht die Zeit beim Lauftraining wie im Flug und darf gerne durch ein paar Züge in der Adria aufgewertet werden. Als Ergänzung bietet sich das Fitnessstudio im Hotel Bristol für ein Workout an.

Wenn es etwas aktiver sein darf, spricht nichts gegen einen sportlichen Ausflug in die Umgebung des Badeorts. Das Ucka-Gebirge prägt nicht nur die wunderschöne Landschaft, sondern steckt voller Abenteuer für sportliche Zeitgenossen.

Ausgedehnte Wege durch die Natur laden zu entspannten Wanderungen, ambitioniertem Bergsport oder Touren mit dem Mountainbike ein. Gleichermaßen eindrucksvoll und empfehlenswert ist ein Abstecher in den Nationalpark Plitvice Seen.

Wellness und kosmetische Verjüngungskuren im Spa

Bei einem ausgewogenen Fitnessprogramm darf etwas Balsam für die Seele und den vitalen Teint nicht fehlen.

Der Spa und Beauty-Bereich im Hotel Bristol ist von einer modernen Eleganz und harmonischen Atmosphäre geprägt. In dieser Oase der Ruhe verfliegt der Stress geschwind, wenn sich die Gäste für eine Aroma-Massage oder Hot-Stone-Massage entscheiden.

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Auch fürs Anti-Aging-Intensivprogramm hat das Team in Spa einiges zu bieten. Beispielsweise empfehlen sich eine virtuelle Mesotherapie oder eine Sauerstofftherapie, bevor die Haut von Körper und Gesicht mit reichhaltigen Masken und ähnlichen Behandlungen verwöhnt wird.

Köstliches aus der Region für Gourmets

Derart verjüngt steht einem angenehmen Abendprogramm nichts mehr im Wege. Auch die Gentlemen in der historischen Sommerfrische haben es sich schmecken lassen. Schließlich darf der therapeutische Wert von erstklassigen Köstlichkeiten nicht unterschätzt werden.

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Das elegant eingerichtete Hotelrestaurant serviert lokale und internationale Spezialitäten auf kulinarisch hohem Niveau und ist mit erlesenen Weinen bestens bestückt.

Der dalmatinische Schinken genießt weltweit ebenso einen exzellenten Ruf wie der Käse von der Insel Pag und können fein arrangiert das Gaumenfeuerwerk eröffnen. Ebenso berühmt ist die Region für die dort aufgespürten Trüffel.

Kaum ein Feinschmecker wird es sich entgehen lassen, einen Hauptgang zu wählen, der von dieser edlen Zutat profitiert. Beim süßen Finale spricht nichts gegen eine Hommage an die österreichische Historie des Seebads. Hervorragend gelingt dies mit einer originären Sachertorte oder einem zünftigen Apfelstrudel mit Vanilleeis.

Bevor das rundum vitalisierte Haupt niedergelegt wird, mundet ein Cocktail wunderbar. Hierfür ist das stilvolle Café Palme mit seiner idyllischen Außenterrasse wie geschaffen. So darf sich der Herr auf süße Träume freuen, die ihn die nächsten Ziele für eine Sommerfrische andeuten. Dabei können Seebad Heringsdorf an der deutschen Ostsee, das lettische Jumala oder das britische Eastborn eine Rolle spielen.


Bildnachweis: Vienna International


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