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Porta Vescovo Dolomiti Resort – Dolomiten sportlich erleben und köstlich Schlemmen

Porta Vescovo

Eine unendlich scheinende Ski-Arena mit unzähligen Pisten und pulsierendem Après-Ski bis zum Morgengrauen: Wer mit diesem Szenario für den sportlichen Winterurlaub weniger anfangen kann und sich als i-Tüpfelchen der Abfahrt kulinarische Finessen wünscht, sollte sich das Porta Vescovo Dolomiti Resort vormerken.

Dolomiten

Auf den Höhen des bezaubernden Ortes Arabba treffen Skifahrer auf ein abwechslungsreiches Portfolio an Pisten und erstklassige Restaurants mit sensationellem Panorama.

Porta Vescovo – Liebevoll gepflegte Skianlagen inmitten der beeindruckenden Dolomiten

Wer vor dem Start ins Schneevergnügen das Frühstück vergessen hat, wedelt am besten gleich dem Cesa da Fuoch nahe der Mittelstation der Gondelbahn entgegen. Die zwei Terrassen des Restaurants eröffnen den Blick auf die Skipisten und Südtiroler Dolomiten.

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Angesichts der urigen Bergkulisse schmeckt das Ensemble aus cremigem Capuccino, ofenfrischem Brot, hausgemachter Marmelade und Almbutter umso besser. Pasta-Fans sollten sich das Cesa da Fuach für die Stärkung zur Mittagszeit vormerken. Drei Nudel-Varianten werden frisch zubereitet und mit vier verschiedenen Saucen kredenzt.

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Nach der reichhaltigen Mahlzeit am Morgen kann etwas Sport nicht schaden. Deshalb wecken die acht Liftanlagen und elf Pisten die Neugier. Um die Leidenschaft zu verstehen, die hinter den liebevoll ausgewählten und gepflegten Schnee-Parcours steckt, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.

Skilift - Porta Vescovo

Luigi Gorza stieg als begeisterter Skifahrer im Jahr 1969 in die damalige Betreiberfirma der Skianlagen ein. Trotz eines derben Rückschlags beim Aufbau der Liftanlagen, startete der Betrieb im Jahr 1973. Luigi Gorza liebte nicht nur den Wintersport, sondern auch die einzigartige Landschaft der Dolomiten und die originären Köstlichkeiten der Region.

Weit bevor die Qualität von Lebensmitteln öffentlich ein Thema war, legte er auf unbehandelte Lebensmittel in ihrer Güte höchsten Wert. Seine Tochter Manuela trat Ende der 1990er Jahre sein Erbe an und hauchte dem Resort einen sowohl traditionsbewussten als auch modernen Charakter ein.

Abwechslungsreiche Pisten für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis

Die Skianlagen im Porta Vescovo Dolomiti Resort reichen bis auf eine Höhe von 2500 Metern und sind zwischen Dezember und April in Betrieb. Insgesamt warten 22 Pistenkilometer auf die Erkundung der Gäste, die in jeder Hinsicht abwechslungsreich sind. Hier eröffnet sich auf der Höhe ein Blick über die gigantische Berglandschaft. Dort spiegeln Waldpassagen die Ruhe der Region wider.

Skipiste  - Porta Vescovo

Pisten wie Pordoi und Mesola laden sowohl in den Niederungen als auch in den Höhenlagen die Anfänger zu entspannten Abfahrten mit Skiern oder Snowboard ein. Fortgeschrittene freuen sich beispielsweise über einen gelungenen Mix aus Steilhängen, schnellen Hochebenen und lässig geschwungenen Abfahrten auf der Piste Salere.

Skipiste 2 - Porta Vescovo

Selbstverständlich kommen auch die Profis im Porta Vescovo Dolomiti Resort auf ihre Kosten. Fotoma zählt zu den anspruchsvollsten Etappen im ganzen Skigebiet und bringt Extremsportler an ihre Grenzen.

Ökologisch verwantwortlicher Wintersport

Bereits die Talstation Arabba befindet sich auf 1600 Metern. Von hieraus ist die Skianlage der Familie Gorza zu erreichen. Das geographische Setting inmitten der norditalienischen Dolomiten und die Höhe des Porta Vescovo Dolomiti Resorts sprechen bereits für eine vorzügliche Schneesicherheit in der Saison.

Zudem unterhält das Unternehmen Beschneiungsanlagen, die mit dem Ökosystem des UNESCO Weltnaturerbes bestens vereinbar sind. Das Verfahren verläuft rein natürlich. Wassertropfen werden ohne chemische Zusätze in die Luft gesprüht und verwandelnt sich bei niedrigen Temperaturen zu Schneeflocken.

Auch bei der Pflege der Anlage sowie der Bewirtschaftung der Restaurants achtet Manuela Gorza bis ins Detail darauf, dass sich das sportliche und kulinarische Vergnügen mit der natürlichen Umgebung verträgt.

Geheimtipp für Gourmets in den Höhenlagen

Wer die Pisten der Anlage, die Teil der Skirouten Sella Ronda und Grand Guerra sind, eifrig erkundet, kann einen Snack vertragen. Neben dem Cesa da Fuoch stehen noch zwei weitere Restaurants zur Auswahl, die vorzügliche Köstlichkeiten zu bieten haben.

Manuela Gorza und Ivan

Chefkoch Ivan Materese zaubert nahe der Bergstation auf 2.500 Metern erstklassige Delikatessen. Hier fühlt sich der sportlich ambitionierte Gourmet pudelwohl. Wer innerhalb von 38 Minuten zurück auf den Skiern sein und dennoch fürstlich speisen möchte, entscheidet sich für ein schnelles Menü, bei dem Tagliatelle mit Kaninchenragout, Taggiasca-Oliven und Lauch im Mittelpunkt stehen.

Regionaltypisch, traditionell und kreativ erweisen sich auch die Wildspezialitäten. Hirschtatar mit pochierten Wachteleiern und grünem Apfel empfiehlt sich als kalte Vorspeise. Ravioli mit Wildschweinfüllung, Birnen und Walnüssen verwöhnen die Sinne beim Zwischengang oder edlen Snack. Als Hauptgericht bietet sich Reh mit Topinambur, Speck aus Colonnata und Brombeeren an.

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Feinschmecker werden beim Blick auf die Karte bedauern, dass die Restaurants im Porta Vescovo Dolomiti Resort nur tagsüber zu erreichen sind. Schließlich sind die Liftanlagen zwischen 9.00 Uhr und 16.30 Uhr in Betrieb.

Tatsächlich gibt es jeden Mittwoch die Chance, mit den Talenten des Chefkochs den Abend zu adeln. Bereits die Bergfahrt wird von Amusegoeules und einem Glas Franciacorta begleitet.

Anschließend erwartet die Gäste ein Dinner mit sechs Gängen unter Sternenhimmel, das von erstklassigen Weinen aus Italien begleitet wird. Gegen 23.30 Uhr geht es mit der Seilbahn wieder abwärts ins Tal. So sieht Après Ski vom Feinsten aus.

Naturprodukte aus der Region als Signatur für den kulinarischen Einkehrschwung

Hinter der hervorragenden Gastronomie steckt erneut eine großzügige Prise Familientradition und Leidenschaft. Noch vor seinem Tod ging Luigi Gorza das Projekt einer Berghütte an, die nach seinem Tod fertiggestellt und eingeweiht wurde.

Bei der Eröffnung war seine Tochter Manuela, die aus Mailand anreiste, entsetzt. Die servierten Speisen hatten nichts mit der Lebensphilosophie und der Esskultur zu tun, die für ihren Vater und die Familie typisch waren. Auf dem Tisch der Gorzas fanden sich ausschließlich frische Naturprodukte aus der Region.

Die Eröffnungsfeier gab den Ausschlag, die Leitung der Skianlage selbst zu übernehmen. Es überrascht nicht, dass alle Restaurants an den kulinarischen Ansprüchen der Chefin anknüpfen. Die Berghütte Luigi Gorza trägt den Namen des Vaters und vereint eine atemberaubende Aussicht mit exzellenten Köstlichkeiten aus der venezianischen Tradition.

So können sich die Skifahrer ein Rehgulasch mit Kakaogeschmack, Tintenfische mit Erbsen oder kleine Snacks schmecken lassen. Grundsätzlich wird im Porta Vescovo Dolomiti Resort Antibiotika freies Schwein aus alternativer Viehhaltung verwendet, wodurch selbst die Wurstplatte zur Jause ein Hochgenuss wird.

Paradies für Skifahrer und Gourmets unweit von Venedig – die Dolomiten!

Wer die einzigartige Landschaft der Dolomiten liebt und mit kulinarischen Finessen verbinden möchte, wird sich gerne auf die Pisten der Skianlage begrenzen. Als Ausgangspunkt dafür bietet sich der bezaubernd gelegene Ort Arabba an, der mit 100 Unterkünften aufwarten kann. Dabei können die Gäste zwischen eleganten Hotels, urigen Pensionen und großzügigen Ferienwohnungen wählen.

Wintersportler können zwischen Skipässen für das Porta Vescovo Dolomiti Resort, die Region Arabba-Fodom und für das gesamte Gebiet Dolomiti Superski wählen. Die Skianlage liegt rund zwei Stunden vom Airport Venedig entfernt,was für eine Anreise mit dem Flugzeug und eine Kombination aus Sporturlaub und Städte-Tour spricht.

Webseite: www.dolomitiportavescovo.it


Bildnachweis: Porta Vescovo Dolomiti Resort


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