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Rasiermesser Test: Wer es wagt, wird es lieben!

Rasiermesser Test

Während die Gegenwart stetig technische Innovationen hervorbringt, besinnen sich einige Menschen auf ursprüngliche Hilfsmittel und Verfahren. Ein Beispiel ist die tägliche Körperpflege des Mannes, bei der moderne Nassrasierer mit Wechselklingen oder praktische Elektrogeräte bevorzugt werden. Zugleich liegt es im Trend, wieder zum Rasiermesser zu greifen. Dafür gibt es gute Gründe.

Allerdings erfordert der Umgang mit dem traditionellen Equipment etwas Übung. Wir haben den Rasiermesser Test gemacht.

Zum Rasiermesser greifen: Der Zeitfaktor!

Wer die Sache mit der Gesichtspflege möglichst flink abhaken möchte, wird sich für die älteste Methode beim Rasieren kaum begeistern können. Die Methode erfordert deutlich mehr Muße, bei der es auch auf die gewissenhafte Pflege der Ausstattung ankommt. Doch nicht jeder Mann setzt aufs Tempo. Viele genießen das Ritual und legen wert auf ein exzellentes Ergebnis.

Schon wendet sich das Blatt und es lohnt sich, zum Rasiermesser zu greifen. Soweit der Umgang mit dem Rasiermesser einmal verinnerlicht wurde, ist der Klassiker die gründlichste Variante. Das konnten auch wir in unserem Test bestätigen.

Hochwertige Rasiermesser kaufen: Eine Pflicht!

Gegner der Rasiermesserrasur weisen auf die vielen Utensilien hin, die daran beteiligt sind. Allerdings hinkt dieses Argument, da auch für moderne Rasierhobel oder Geräte weitere Rasierklingen zum Austauschen und Zubehör für die Gerätepflege benötigt werden. Grundsätzlich ist gehobene Qualität bei der Ausrüstung für die Rasur nicht zu unterschätzen. Ist das Portfolio einmal angeschafft, kann es einen Mann über weite Teile des Lebens begleiten.

Im Mittelpunkt steht selbstverständlich das geeignete Rasiermesser. Auch Anfänger sollten sich ein hochwertiges Exemplar leisten, damit die Handhabung Freude bereitet. Die Rasierklingen sollten aus Edelstahl oder rostfrei charakterisierten Materialien gefertigt sein und ist in der Regel hohl geschliffen.

Die meisten Modelle lassen sich einklappen, um die Schneide jenseits des Gebrauchs zu schonen. Welches Material beim Griff gut in der Hand liegt, ist recht individuell. Bei einer starken Männerhand sollte darauf geachtet werden, das dieser Part nicht zu kurz gearbeitet ist.

Beim ursprünglichen Rasiermesser ist die Klinge integriert und muss entsprechend gepflegt werden. Hierzu gehört das regelmäßige Schärfen und ist der Streichriemen gedacht, über den das Messer abgezogen wird. Es sind aber auch Rasierklingenmesser mit Wechselklingen im Angebot, sodass die Schärfung entfällt.

Wer sich erstmals ein Rasiermesserset kauft, ist von der Vielfalt irritiert. Die Modelle unterscheiden sich nicht nur im Design, sondern auch hinsichtlich der Größe. Für feinere Bartstoppeln eignen sich beispielsweise Messer mit dem Wert 5/8, während bei robusteren Barthaaren eher 6/8 Messer zu empfehlen sind. Diese individuellen Details sollten bedacht werden, um unseren Rasiermesser Testbericht richtig zu bewerten. Kommen wir also zum Rasiermesser Test und dem Testsieger.

Rasiermesser Test – Testsieger 2014

Wie bereits erwähnt sollte die Anschaffung eines Rasiermessers gut überlegt sein. Bei einem Rasiermesser sollten Sie darauf achten, dass es wirklich von sehr guter Qualität ist, um stets Freude an der morgendlichen Rasur zu behalten.

Testsieger: Böker Rasiermesser Stainless Black

Die Rasiermesser aus dem Hause der Messer Manufaktur Böker sind allesamt von höchster Qualität. Kein Wunder also, dass aus unserem Test ein Böker Rasiermesser als Testsieger hervorgeht.

Böker Rasiermesser - Stainless Black

Das Rasiermesser Stainless Black konnte im Test durch sehr saubere Ergebnisse und eine sehr leichte und sichere Handhabung glänzen.

» Das Rasiermesser können Sie hier bei Amazon.de kaufen.

Passendes Zubehör:

  1. Böker Abziehriemen bei Amazon
  2. Böker Rasierpinsel aus Dachszupf bei Amazon

Eine tolle Geschenkidee für Männer!

Ein solches Rasiermesser eignet sich als wunderbar als außergewöhnliches Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk für Gentleman. Besonders Herren der älteren Generation werden sich um das Geschenk einer traditionellen Rasurmöglichkeit freuen.

Equipment für die Rasur-Vorbereitung

Wie bei der geläufigen Nassrasur ist die gründliche Vorbereitung der Schlüssel zum Glück mit dem Rasiermesser. Nach dem Befeuchten der Bartstoppeln mit lauwarmem Wasser, wird der Bereich intensiv mit dem Rasierpinsel eingeschäumt. Damit dies gelingt, ist nicht nur eine gute Rasierseife gefragt, die pflegende Eigenschaften mitbringen sollte.

Die gehobenen Preise für einen Rasierpinsel aus Dachshaar zahlen sich aus. Ebenso bewähren sich spezielle Schalen bei der Erzeugung des fluffigen Schaums. Wer sich als Laie nicht intensiv mit jedem einzelnen Utensil auseinandersetzen möchte, kann ein exklusives Rasierset kaufen.

Neben Pinsel, Messer und Seife werden Abziehriemen und ein Etui fürs sorgfältige Aufbewahren mitgeliefert. So steht dem erfolgreichen Start nichts im Wege.

Mit dem Rasiermesser rasieren: So geht’s!

Wenn Männer erstmalig aufs jungfräuliche Rasiermesserset blicken, erfüllt dies mit stolz. Das Equipment hat deutlich mehr Style als gängige Elektrogeräte und wirkt schlichtweg maskuliner.

Vor dem ersten Rasiermesser Test sollten Laien dieses Detail beachten: Die wenigsten Rasiermesser werden einsatzbereit geliefert. In der Regel wird das ersten Schärfen dem neuen Besitzer überlassen.

  1. Viele Männer haben vor dem Umgang mit dem Messer Respekt. Letztlich ist es jedoch nur eine Frage der Übung. Generell ist zu empfehlen, die Sache langsam angehen zu lassen. Die ersten Testreihen sollten bei glatten Partien des Gesichts und den Koteletten erfolgen.
  2. Nachdem der Seifenschaum seine Wirkung zeigt, startet die Rasur in Richtung des Bartwuchs. Hierfür wird der anvisierte Bereich straff gehalten. Die andere Hand führt das Rasiermesser gleichmäßig in einem Winkel von rund 30 Grad.
  3. Anschaulicher als Worte ist ein Video mit entsprechender Anleitung aus dem Internet. Bereits nach wenigen Tagen fällt die Nassrasur mit dem Messer wesentlich leichter.

Mit etwas Erfahrung sind auch unebene Partien, Narben oder Hautunreinheiten keine Herausforderungen mehr.

Eines ist gewiss: Mit etwas Ruhe bei der Sache, wird das Ritual zu einem entspannenden Vergnügen, das sicher nicht gefährlich ist.


Bildnachweis: Thinkstock / iStock / lagunaguiance


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