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Sakko Größentabelle: Eckdaten für den schicken Auftritt: die Sakkogröße ermitteln

Sakkogröße ermitteln - Größentabelle

Die Einführung von Konfektionsgrößen revolutionierte und demokratisierte den Modemarkt. Erst diese Standardisierung ermöglichte den weniger Betuchten eine vielseitige Garderobe und die Entdeckung aktueller Trends. Standardisierungen haben jedoch ihre Schattenseiten, wie sich bei der Suche nach einem passenden Sakko zeigt.

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Gerade dieses Kleidungsstück wird von zahlreichen Maßen tangiert. Damit die Recherche nach schicker Herrenmode dennoch fruchtet, sollten die persönlichen Daten bekannt sein.


Welche Sakko Größe habe ich?

Nicht alle Männer haben auf diese Frage eine Antwort parat. Wer dennoch eine Nummer im Kopf hat, verlässt sich dabei häufig auf Schätzungen. Gerade Anzüge und Sakkos erwarten den bestmöglichen Sitz. Weder die knappen Tatsachen noch saloppe Oversized-Looks machen eine gute Figur.

Bewusst oder verstohlen blicken die meisten Herren in den Spiegel und beäugen Details wie die Schulterweite, den Bizeps oder den Bauchansatz. Alle genannten Körperbereiche wirken sich auch auf die Sakko-Größe aus. Deshalb sind für die Feststellung der Konfektion einige Maße relevant.

Damit die Vermessung nicht zur eindrucksvollen Turnübung wird, ist Unterstützung gefragt.


Wie ermittel ich die richtige Größe für ein Sakko?

  • Schulternahtlänge: Entgegen der Auffassung wird die Spannweite des muskulösen Bodys nicht in der Gänze betrachtet. Damit das Sakko später an den Schultern sitzt, wird die Länge zwischen dem Halsansatz bis zum Schulterknochen erhoben.
  • Ärmellänge: Wer die Sakko-Größe ermittelt, ist in diesem Moment an einem weiteren Schlüsselpunkt angelangt. Das Maßband erstreckt sich nun von der Schulternaht bis zum Ansatz des Daumens. Dabei wird das praktische Instrument an der Außenseite der Arme entlang geführt. Da agile Erfolgstypen selten wie Zinnsoldaten herumstehen, sollte der Ellbogen leicht gebeugt sein.
  • Taillenumfang: Nicht weit entfernt liegt der Bauchnabel. Auf dieser Höhe wird der Umfang des Oberkörpers festgestellt. Wenn die Dimensionen eines stattlichen Vorbaus etwas darüber oder darunter zunehmen, sollte dies beim Messen berücksichtigt werden.
  • Oberweite: Die Hände des akquirierten Vermessungstechnikers wandern nun nach oben, bis der Brustbereich im Blick ist. Hier wird nochmals der Umfang festgestellt. Wiederum ist der Punkt interessant, der die größte Dimension aufweist.
  • Oberarme: Der eine beklagt sich über seine filigrane Gestalt. Bei den anderen sprengt der Bizeps jedes handelsübliche Hemd. Deshalb sollte auch dieses Maß festgehalten werden Ähnliches gilt für stark ausgeprägte oder sehr schmale Handgelenke.
  • Rückenlänge: Zum guten Schluss interessiert die Strecke zwischen dem Kragenansatz bis zum Saum. Selbstverständlich variiert dieses Maß je nach Kollektion. Deshalb sollte das Minimum und Maximum des gewünschten Schnitts notiert werden.

Unser Tipp: Messen Sie die einzelnen Bereiche nicht selbst, sondern lassen Sie messen, damit Sie wirklich die richtigen Längen und Umfänge ermitteln können. Die beste Unterstützung zur Vermessung erfahren Sie sicherlich beim Schneider oder Herrenausstatter.


Sakko Größentabelle – Normal

Konfektionsgröße 1/2 Oberweite Ärmellänge Sakkolänge
44 52 62 76
46 54 63 77
48 56 64 78
50 58 65 79
52 60 66 80
54 62 67 81
56 64 68 82
58 66 69 83
60 68 70 84
62 70 71 85

 

Sakko Größentabelle – Schlank

Konfektionsgröße 1/2 Oberweite Ärmellänge Sakkolänge
88 51,4 65 79
90 53,4 66 80
94 55,4 67 81
98 57,4 68 82
102 59,4 69 83
106 61,4 70 84
110 63,4 71 85
114 65,4 72 86
118 67,4 73 87
122 69,4 74 88

 

Sakko Größentabelle – Untersetzt

Konfektionsgröße 1/2 Oberweite Ärmellänge Sakkolänge
23 54,6 61 75
24 56,6 62 76
25 58,6 63 77
26 60,6 64 78
27 62,9 65 79
28 65,2 66 80
29 67,5 67 81
30 69,9 68 82
31 72,3 69 83
32 74,7 70 84

 


Sakko von der Stange oder Sakko nach Maß?

Es ist schon verwunderlich, wenn zwei Männer bei allen gemessenen Details auf einen Nenner kommen. Umgekehrt erfordern die Konfektionsgrößen eine Pauschalisierung, die sich an wenigen Details und Erfahrungswerten orientiert.

Die normalen Herrengrößen erstrecken sich von einer Nummer 48 bis zur Zahl 62. Bei einer Herrenkonfektion 52 wird zum Beispiel von 180 cm bei der Körpergröße und einer Oberweite von 104 cm ausgegangen. Neben „normalen“ Männern kennt die Textilindustrie besonders Schlanke bzw. Große und untersetzte Typen.

Quintessenz: Dass ein Sakko von der Stange an allen Ecken und Enden perfekt sitzt, ist mit Glück verbunden. Wundern Sie sich also nicht wenn das Sakko in der Form vom Schneider nachgebessert werden muss.

Wer vom Standard abweicht, muss sich auf Änderungen einstellen. Ansonsten macht auch ein Designeranzug nicht viel her. In vielen Fällen genügen geringfügige Nachbesserungen, beispielsweise bei der Ärmellänge. Mitunter reicht es sogar, die Marke herauszufinden, die bis ins Detail wie für einen geschaffen ist.

Was die Suche nach dem richtigen Sakko betrifft, haben ehrgeizige Sportler und schleckernde Couch-Potatoes etwas gemeinsam: Keine Konfektion beim Sakko entspricht den wirklichen Tatsachen.

Wenn sich kein annehmbarer Konsens ergibt, hilft nur die alte Schule: Auf geht’s zur Maßschneiderei. Inzwischen bieten viele junge Ateliers und renommierte Herrenausstatter diesen Service für modebewusste Individualisten im Internet an. Nur so ist gesichert, dass „Mann“ sich mit dem Sakko sehen lassen kann.

Welcher Sakkotyp passt zu mir?

Es benötigt kein Maßband, um seine Statue selbstkritisch einzuordnen. Wer mit vorzeigbaren Resultaten im Fitnesscenter ackert, sollte die schicken Linien nicht verschleiern. Wenn die Figur eher auf ein Training am Stammtisch mit gutbürgerlicher Küche zurückzuführen ist, sollte die Super Slim Fit Sakko Kollektion beim Shopping außen vor bleiben.


Bildnachweis: Thinkstock / iStock / robvs


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