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Tinder im Test – Wie geht das Flirten mit der Tinder App?

Tinder-Logo

Der moderne Gentleman von heute hat kaum Zeit. Freunde, Sport und Job müssen unter einen Hut gebracht werden. Doch wie findet sich mit so wenig Freizeit ein Flirt? Effizient und einfach scheint dies mit der Tinder App zu gehen. Ob sie tatsächlich etwas taugt und wie sie funktioniert, zeigen wir hier.

Flirten mit der Tinder App

Tinder - Flirt App 2012 kam die Tinder App auf dem Markt. Sie ist von der InterActiveCorp entwickelt worden und läuft auf Android sowie iOS. Für Windows Phones existieren zwei nicht offizielle Apps des Flirtnetzwerkes.

Das soziale Netzwerk ermöglicht einen Kontakt zu Damen wie Herren, woraus sich aufregende Flirts ergeben können. Um die Tinder App zu nutzen, ist ein Facebook Account notwendig. Dieser analysiert die dort angegebenen Daten vor allem nach den Kriterien:

  • geografische Lage
  • Anzahl der gemeinsamen Freunde
  • gleiche Interessen

Auf dieser Basis verschickt das System an die Tinder App Nutzer Personenvorschläge für einen potenziellen Flirt. Jegliche Handlungen innerhalb der App werden auf dem Facebook-Profil des Nutzers nicht gemeldet. Ein interessanter Zusatz ist die Matchmakers Funktion. Dank dieser können Tinder App Nutzer einen Kontakt zwischen zwei ihrer Facebook-Freunde herstellen. Ein Einsehen der komplett hinterlegten Informationen ist nicht möglich.

Nach einer Befragung der amerikanischen Marktforschung Paragon Poll aus dem Jahr 2013 haben sich rund 20 % aller Tinder User mit einer Person verabredet, die sie über die App kennengelernt hatten.

Wie melde ich mich bei Tinder an?

Von der Startseite der Tinder App geht es über die eigene Facebook-Seite binnen kurzer Zeit los. Zuerst müssen Sie den Suchmodus richtig einstellen, um nicht mit den „falschen“ Kontaktangeboten bombardiert zu werden. Sie geben an, ob Sie einen Mann oder eine Frau suchen.

Zudem lässt sich bei Tinder einstellen, in welchem Radius ein Kontakt gesucht werden soll. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Maximalradius 160 km beträgt. Als letztes Suchkriterium wird das Wunschalter angegeben. Jetzt beginnt die App selbstständig nach Personen in dem vorgemerkten Radius zu suchen und die Spannung steigt.

Kreuz oder Herz? Kontaktvorschläge beurteilen

Tinder Vorschlag Die Tinder App möchte durch Effizienz brillieren. Sobald das System einen potenziellen Kontakt gefunden hat, spuckt sie diesen aus und zeigt ihn auf Ihrem Smartphone. Sie sehen ein Bild von der Person, den Vornamen sowie das Alter.

Jetzt liegt es an Ihnen: Sie haben die Wahl zwischen einem Herz für “Like” und einem Kreuz für “Nope”. Dies klingt und ist natürlich relativ oberflächlich, aber immerhin soll der Flirt ebenfalls optisch gefallen. Zudem entscheiden bekanntlich auch im realen Leben wenige Sekunden darüber, ob uns jemand gefällt oder nicht. Warum soll dies nicht in der virtuellen Welt genutzt werden?

Fällt Ihnen die Entscheidung aufgrund des Fotos und Alters der Person schwer, lassen sich durch ein Tippen auf das Bild zusätzliche Informationen einsehen. Dazu zählen unter anderem weitere Bilder, eventuelle gemeinsame Freunde, Interessen und die räumliche Entfernung.

Hemmungen, ein Kreuz abzugeben, müssen Sie nicht haben. Der vorgeschlagene Kontakt erfährt nichts davon. Dies schont das Ego – auf beiden Seiten.

It`s a match! Dann wird´s spannend!

Sollten Sie sich für einen “Like” entschieden haben und das Gegenüber ebenfalls, wird es prickelnd. Jetzt erhalten Sie die verführerische Botschaft auf Ihrem Smartphone It`s a match!

Schon können Sie in einen aufregenden Flirt mit der Person einsteigen. Was daraus wird, wird sich zeigen. Zumindest ist es ein unkompliziertes Vorgehen, was viel Zeit einspart.

Ist die Tinder App leicht zu handhaben?

Die erstmalige und regelmäßige Nutzung der Tinder App ist kinderleicht. Sie müssen die App nur hinunterladen und mit Ihrem Facebook Account verbinden. Die Oberfläche ist übersichtlich und kommt ohne viel Schnickschnack aus. Dies ist sehr positiv zu bewerten, da immerhin der Fokus nicht auf die Anwendung selbst, sondern auf dem Flirt liegen soll.

Finden sich für mich hinreichend Tinder App Nutzer?

Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Sicherlich nutzen mehr Personen in den großen Ballungsräumen die Tinder App, weshalb dort mit mehr Treffern zu rechnen ist. Bedenken Sie jedoch, dass Sie einen Radius von 160 km eingeben können.

In Deutschland liegen viele kleinere Städte im Umkreis einer größeren Stadt, was somit die Chancen erhöht. Zudem ist Tinder App natürlich nur eine Ergänzung, um Flirtpartner auszumachen.

Was kostet die App oder ist Tinder kostenlos?

Die Tinder App war über einen langen Zeitraum komplett kostenfrei. Ab März 2015 ist eine Kostenordnung implementiert worden, durch die einige neue Funktionen Geld kosten. Die bekannten Basisfunktionen der Tinder App verbleiben gebührenfrei. Es poppen jedoch Werbungen hoch, die sich nur mit der kostenpflichtigen Premiumversion deaktivieren lassen.

Zu den neuen Funktionen gehört Rewind. Mit dieser können Sie einen möglichen Flirtpartner zurückholen, auch wenn Sie diesen bereits weggewischt haben. Es ist somit ein nützlicher Undo-Button. Außerdem ist Tinder App durch eine Passportfunktion aufgebessert worden. Mit dieser lässt sich der Standort für die Flirtsuche händisch eingeben. Dies ist vor allem praktisch für Gentlemen, die einen Flirt auf Geschäftsreisen oder in Urlauben suchen.

Derzeit läuft die Premiumversion der Tinder App in den USA sowie in Großbritannien. Personen unter 28 Jahren zahlen dafür pro Monat vier Pfund. Personen über 28 Jahren müssen 15 Pfund entrichten. In den USA ist die Premiumversion teurer. Dort zahlen Nutzer ab 30 Jahren 20 US Dollar. Wer unter 30 Jahren ist, bezahlt die Hälfte. In Deutschland sollen die Gebühren zwischen drei und 9,99 Euro betragen. Wer demnach älter ist, zahlt auch mehr.

Sind die Personen bei Tinder App wirklich echt?

Tinder Chat In den letzten Wochen tauchten in Online-Zeitungen immer wieder Nachrichten auf, in denen von unechten Tinder App Frauen berichtet worden ist. Einige Herren beklagten sich, dass sie bereits nach wenigen ausgetauschten Nachrichten bemerkten, dass diese automatisiert gewesen sind.

Außerdem seien einigen Nutzern dubiose Links zugesendet worden. Auch Seitensprung-Portale nutzen Tinder App vereinzelt, um ihre teuren Monatsabos den Usern schmackhaft zu machen. Dieser Umstand ist natürlich ärgerlich und schmälert den Spaß mit der Tinder App ungemein.

Experten geben daher den Rat: Hinterfragen Sie das Profil und achten Sie genau auf die Antworten im Chat. Sollten diese inhaltlich nicht zur Frage passen, fertigt ein Computer sie vielleicht an. Zudem ist es ratsam, auf keine Links zu klicken, die ihnen jemand zuschickt.

Wieso bekomme ich keine Matches?

Einige User der Tinder App ärgern sich über zu wenige oder gar keine Matches über die Tinder App. Vermuten Sie nicht gleich, dass es an Ihrem Aussehen liegt. Ganz andere Gründe sind wahrscheinlicher.

Mit folgenden Tipps steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, Matches zu erhalten:

  • Checken Sie die Internetverbindung.
  • Überprüfen Sie die App auf etwaige Fehler und ob die aktuelle Version installiert ist.
  • Weiten Sie das Zielalter und den gesuchten Radius aus.
  • Versehen Sie Ihr Profil mit aussagekräftigen Informationen.

Bedenken Sie: Wer keine likes verteilt, kann auch vom Gegenüber kein “Hot” erhalten. Dies ist jedoch die Voraussetzung, um ein Match angezeigt zu bekommen.

Fazit: Die Tinder App ist eine nette Ergänzung

Die Tinder App ist eine hilfreiche und nette Ergänzung zu Flirts, die sich spontan auf der Straße, in der Bahn oder irgendwo anders ergeben. Sie begeistert durch eine einfache Anwendung. Die Kosten für die Premiumversion werden höchstwahrscheinlich nicht mehr als 10 Euro pro Monat betragen und sind somit gering.

Wer hofft, über Tinder App die große Liebe zu finden, wird jedoch vermutlich enttäuscht. Wenn Sie dieses Social Network nutzen möchten, gehen Sie damit spielerisch um. Vielleicht ergibt sich aus einem Match ein virtueller Flirt, ein aufregendes Treffen oder eine heiße Affäre. Wer es nicht ausprobiert, wird es nicht wissen. Zu verlieren gibt es immerhin nichts.

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