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Uralttrend neu belebt: Der Bart ist wieder da

Barttrends 2014

Ist es die ewige Debatte um moderne Männer oder gibt Hollywood wieder einmal den Takt vor? Tatsache ist, dass der Vollbart seit einiger Zeit ein Comeback erlebt. Allerdings ist Vollbart nicht gleich Vollbart – bei der Gesichtspflege sollte man(n) einige wichtige Punkte beachten.

Wann ist ein Vollbart ein Vollbart?

Die Grenzen scheinen heute fließend zu sein, doch tatsächlich gelten ungeschriebene Regeln für den perfekten Vollbart. So sind ungepflegte Wildwuchs-Bärte völlig daneben. Das gilt für Hollywoodstars ebenso wie für den Hipster von nebenan. Keine Frau will einen Mann küssen, in dessen Bart eine mittelgroße Vogelfamilie Unterschlupf findet.

Ein Unding ist auch das “Modell Kloppo”, wie es der Trainer des BVB seit viel zu langer Zeit spazieren führt: Schon Dreitagebärte stehen nur bestimmten Männertypen, aber Zehntagebärte sehen grundsätzlich nur ungepflegt aus. Hier gilt die Devise: ganz oder gar nicht. Wer nicht den Mut zum Vollbart mitbringt, bleibt lieber bei einem gepflegten, glattrasierten Äußeren.

Worauf es beim Bart ankommt

Selbst wenn der Bart die richtige Länge hat, drohen weitere Stolperfallen. So bedeutet ein Vollbart noch lange nicht, dass nun vollständig auf die Rasur verzichtet werden kann. Wer nicht aussehen will wie ein Pariser Clochard, benötigt auch weiterhin seine Produkte für die tägliche Rasur, denn der Bart wirkt nur gepflegt, wenn er in seine Schranken gewiesen wird. So sollte der Bart am Kehlkopf enden und auf keinen Fall direkt in die Brustbehaarung übergehen. Eine saubere Kontur sollte auch an den Seiten eingehalten werden.

Rund um die Lippen muss der Bart stets sorgfältig getrimmt werden, damit sich keine Speise- oder Getränkereste darin verfangen. Auch die Dame des Herzens wird mit mehr Enthusiasmus saubere Lippen küssen, bei denen keine Bartzotteln stören.

Kein Bart als Haarersatz

Nichts löst bei Frauen ein so mitleidiges Lächeln aus wie der Vollbart, der das schwindende Haupthaar ersetzen soll. Leider ist dieser Look unter Männern mittleren Alters noch immer weit verbreitet. Schwinden die Haare am Kopf, ist ein Kurzhaarschnitt oder gar eine rasierte Glatze noch immer die bessere Alternative zum “Haarersatz Bart”.

Übrigens: Auch wenn sich der spießige Schnäuzer in bestimmten Kreisen neuerdings Moustache nennt, macht ihn das nicht attraktiver. Kaum etwas steht so sehr für die deutsche provinziale Gartenzwergmentalität wie der Schnauzbart. Also Finger weg!

Bildnachweis: Thinkstock / iStock/ lagunaguiance

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