Fashion & Style, Looks & Outfits, Styleguide

Urban Wear – so kleidet sich der stilsichere Mann in der Großstadt

Streetwear

Großstädte wie Berlin, Paris und New York boomen und sind gerade als Modemetropolen berühmt. Kein Wunder also, dass auch der moderne Gentleman vor allem in der Stadt stets adrett gekleidet sein will.

In der städtischen Freizeitkleidung haben sich gewisse Styles und Trends durchgesetzt, die vor allem von der Modeindustrie unter den Bezeichnungen “Urban Wear” oder “Streetstyle” angepriesen werden.

Hauptsache lässig, cool und bloß nicht langweilig

Als Geburtsjahr des Streetstyles gilt das Jahr 1976, in dem die erste Skateboard-Modefirma “Vision Street Wear” gegründet wurde. Die Begriffe “Streetstyle” oder “Street Wear” fanden zunächst vor allem in den USA Verwendung, inzwischen sind sie aber längst auch in der deutschen Alltagssprache angekommen. Aber welche Urban-Wear-Styles sind heute besonders angesagt?

Im Internet finden sich unzählige Blogs, die sich mit dem Thema Streetstyle beschäftigen. Urban Wear kommt immer ganz besonders lässig daher. Oft wirkt es so, als sei der Streetstyle-Träger gerade erst aus dem Bett aufgestanden, hätte sich nur kurz die Haare gekämmt, wahllos ein T-Shirt gegriffen und sei dann schnell in die Jogginghose geschlüpft. Doch in den meisten Fällen steckt tatsächlich ein modisches Konzept hinter dem Outfit.

Zu Urban Wear zählen keinesfalls nur Jogginghosen und Shirts, auch ein Anzug oder andere eher gehoben anmutende Kleidungsstücke können sich durchaus im angesagten Streetstyle-Rahmen bewegen. Wichtig ist, dass das Outfit niemals zu schick oder gar spießig rüberkommt.

Urban Wear strahlt immer eine lässig-coole Note aus und ist dabei nie langweilig. Das Praktische am modernen Streetstyle ist, dass er praktisch immer getragen werden kann. Sowohl tagsüber als auch nachts liegt man in der City mit Urban Wear genau richtig – darin kann man die Nächte durchtanzen, aber auch entspannte Städtetrips erleben.

Als absoluter Klassiker der Urban Wear gilt die Jeans in allen Farben und Formen, dabei ist es egal, ob sie in der Loose-Fit- oder Slim-Fit-Passform geschnitten ist, mit Löchern versehen einen “Wasted” oder “Used Look” ausstrahlt oder lässig als kurze Hose getragen wird. Damit lassen sich hervorragend T-Shirts tragen, in grellen Farben genauso wie mit ausgefallenen Statements und Motiven.

Das Motto lautet “auffallen”, sonst mutiert man in der Großstadt ganz schnell zur grauen Maus. Einige Onlineshops wie Q/S designed by haben sich auf Urban Wear und dessen verschiedene Styles spezialisiert und bieten immer die aktuell angesagtesten Looks für den Lifestyle in der City.

Weitere Inspirationen liefern unzählige YouTuber, die in sogenannten “Lookbooks” ihre aktuellsten Lieblingsstyles präsentieren, zum Beispiel hier:

Das perfekte Urban-Wear-Outfit will mit dem passenden Paar Schuhe abgerundet sein. Schaut man sich in den großen Städten um, wird schnell klar: Wer heute jenseits der Wintermonate keine Sneakers trägt, ist raus. Letztere werden immer häufiger in allen erdenklichen Farben und Variationen getragen, manchmal wirken sie sogar wie aus der Zukunft.

Ausblick in den Frühling 2018: Work Wear ist angesagt

Apropos Zukunft: Der Sommer 2017 ist noch lange nicht vorbei, doch die Modewelt steht niemals still. Für das Frühjahr 2018 wird vorhergesagt, dass die Urban Wear ganz stark von der Work Wear beeinflusst werden wird. Latzhosen lassen sich dort fantastisch mit lässigen Hoodies kombinieren, auch Canvas-Chinos mit fetten Bundfalten finden ihren Platz in der Modewelt. Farblich wird es Richtung Frühling wieder zunehmend zurückhaltender, Beige ist bei Hosen ebenso angesagt wie etwa Khaki, Blau, Weiß und Schwarz.


Bildnachweis: Flickr EVENT : FAME SS2013 + MARK CHUA bobbi vie CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten


Könnte dir auch gefallen

Keine Kommentare

Kommentar schreiben