Styleguide

Welche Hemdkragen gibt es und welcher passt zu welchem Anlass?

Hemdkragen - Arten

Was für eine Vielfalt an Hemden! Es gibt sie unifarben, bunt, mit Mustern, aus den unterschiedlichsten Stoffen und mit kurzen sowie langen Ärmeln. Und dann wären da noch die Kragen. Sie können ganz unterschiedlich sein. Doch nicht jeder Hemdkragen eignet sich für jeden Anlass.

Hier gibt es eine Aufstellung über die wichtigsten Hemdkragenarten und inwiefern sie sich mit Fliege oder Krawatte kombinieren lassen. Damit ist der Gentleman von heute bestens gegen Fettnäpfchen geschützt.

Auf den Look kommt es an

Das Herrenhemd sollte der Gentleman nicht nur bezüglich der Farbe auf sein Outfit abstimmen, sondern auch hinsichtlich der Kragenform. Während einige Hemden eine Krawatte oder Fliege dringend benötigen, kommen andere ohne diese Accessoires aus.

Am besten befindet sich im Kleiderschrank eine breite Vielfalt an Herrenhemden, um stets für den jeweiligen Anlass stilgerecht angezogen zu sein. Exklusive Hemden finden sich online auf vanlaack.com oder auch im Fachhandel vor Ort. Mit einer Auswahl an Kent-, Button-Down-, Haifischkragen und vielem mehr gelingt dem stilbewussten Gentleman der letzte Schliff bei der Hemdwahl.

Die Allrounder: Kentkragen, Button-Down-Kragen und Eton-Kragen

Der Kentkragen ist ein echter Klassiker bei Herrenhemden. Von ihm gibt es von eher stumpf bis hin zu spitz die unterschiedlichsten Ausführungen. Seine mehr oder weniger weit auseinander gestellten Kragenschenkel harmonieren zum Businessoutfit ebenso wie zum Freizeitlook. Kragenstäbchen können den Kragensitz verstärken.

Mit dem Kentragen ist der Eton Kragen verwandt. Seine Kragenspitzen sind ein wenig weiter gespreizt als beim Kentkragen. Einen Hauch an Eleganz erhalten diese Hemden oft zusätzlich durch eine Ziernaht. Sie lassen sich mit oder ohne Krawatte tragen.

Für den Business- und Casualbereich eignet sich der ebenfalls der Button-Down-Kragen. Er zeichnet sich durch zwei Knöpfe aus, mit denen sich der Kragen am Hemd befestigen lässt. Wer mag, trägt dieses Hemd ohne oder mit Krawatte.

Für den trendbewussten Businesslook: Haifischkragen und Tabkragen

Insbesondere jüngere und junggebliebene Herren greifen gern zum Haifischkragen. Seine Kragenflügel sind besonders weit auseinander, weswegen sich Hemden mit dem Sharkkragen auch für sehr breite Krawattenknoten eignen.

Ein trendbewusster Businesslook lässt sich jedoch ebenfalls mit schmalen Krawatten und dementsprechend kleinen Krawattenkragen realisieren. Partner für diese stylishen Krawatten im Look der 80er-Jahre sind Hemden mit Tabkragen. Die Kragenschenkel stehen verhältnismäßig dicht aneinander und werden durch die Laschen perfekt in Szene gesetzt.

Aus diesem Grund brilliert das Hemd ebenfalls ohne Sakko – aber nie ohne Krawatte oder Fliege. Für das Schließen der Laschen ist ein wenig Fingerspitzengefühl erforderlich.

Akzente setzen mit Kontrastkragen

Bei dieser Kragenart kommt es ausnahmsweise nicht auf die Form, sondern die Farbe an. Kontrastkragen sind komplett in Weiß gehalten, während das Hemd eine andere Farbe hat oder sogar gemustert ist. Dies ist kein modischer Gag aus jüngerer Zeit, sondern bereits in den 20-erJahren war diese Hemdenart häufig auf den Straßen zu entdecken.

Besonders gut lassen sich Kontrastkragen mit dunklen Hemden kombinieren, um den Kontrast noch stärker in den Vordergrund zu rücken. Doch Vorsicht bei der Krawattenwahl: Diese sollte nicht zu bunt und aufgeregt sein, um ein nicht zu unruhiges Outfit zu schaffen.

Stehkragen: Kragen ohne Kragenschenkel

Insbesondere im indischen und asiatischen Raum sind die Stehkragen weit verbreitet. Bei dieser Kragenart, die auch Mandarin- oder Maokragen genannt wird, wird auf einen Kragenschenkel verzichtet. Stattdessen gibt es nur einen sehr schmalen Kragen, zu dem weder Krawatte noch Fliege getragen werden können. Im westlichen Raum kommen Hemden mit Stehkragen daher für Freizeitlooks infrage.

Vornehmer geht es nicht: Kläppchenkragen für Smokinghemden

Die Galaversion des Businessanzugs ist der Smoking. Zu ihm gehört ein ganz besonderes Hemd, welches seinen Glamour unterstreicht. Das Hemd weist einen Kläppchenkragen auf, der auch den gruseligen Beinamen Vatermörder trägt. Es ist ein Stehkragen, dessen Kragenspitzen nach vorn geklappt sind. Ohne Selbstbinder oder Fliege wird dieses Hemd nicht getragen.

Auf den Look kommt es an

Das Herrenhemd sollte der Gentleman nicht nur bezüglich der Farbe auf sein Outfit abstimmen, sondern auch hinsichtlich der Kragenform. Während einige Hemden eine Krawatte oder Fliege dringend benötigen, kommen andere ohne diese Accessoires aus.

Am besten befindet sich im Kleiderschrank eine breite Vielfalt an Herrenhemden, um stets für den jeweiligen Anlass stilgerecht angezogen zu sein. Exklusive Hemden finden sich online oder auch im Fachhandel vor Ort.


Bildnachweis: Thinkstock / O_Lypa


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