Die besten Kreditkarten für einen Thailand Urlaub

Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen geworden. Dank günstiger Flugverbindungen und eines ausgeprägten Pauschaltourismus ist eine Reise in das südostasiatische Königreich kaum teurer als früher eine Reise nach Mallorca.

Deutsche sind – neben anderen Europäern und den Amerikanern – relativ häufig anzutreffen, entsprechend gerne gesehen sind Touristen aus diesen Ländern. Obwohl der Sextourismus nach wie vor einen Schatten auf das Image des Landes und einige seiner Besucher wirft, hat sich Thailand in den letzten Jahrzehnten zu einem Highlight für Kultur- und Bildungsreisen entwickelt.

Die atemberaubenden Tempelbauten und die pulsierende Hauptstadt Bangkok sind extreme Gegensätze, die zu erkunden sich auf jeden Fall lohnt.

Deutsche können unkompliziert nach Thailand reisen

Für eine Reise nach Thailand sind Besitzer eines deutschen Reisepasses bereits bestens gerüstet. Ein gesondertes Visum ist nicht notwendig, solange der Aufenthalt nicht länger als 30 Tage dauern soll.

Hauptziel für die großen Airlines ist neben der Hauptstadt Bangkok die Insel Phuket, die bei Strandurlaubern besonders beliebt ist. Doch auch von dort aus lassen sich Ausflüge in das gesamte Land problemlos organisieren, weswegen man sich ruhig von den eigenen Vorlieben leiten lassen sollte.

Ob Pauschalangebot mit Komplettversorgung im Luxushotel oder individueller Einzeltourismus – Thailand bietet eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Abwechslung für Touristen. Mittlerweile haben auch viele Aussteiger das Land für sich entdeckt.

Deutsche Rentnerinnen und Rentner, die sich hier zur Ruhe setzen, kommen selbst mit vergleichsweise kleinen Renten gut über die Runden, da die Lebenshaltungskosten deutlich unter dem europäischen Standard liegen. Doch auch jüngere Aussteiger und Rucksacktouristen machen sich in Thailand auf ausgedehnte Reisen.

Wer länger bleiben oder gar komplett in Thailand leben und arbeiten möchte, muss aber vorher alle Formalitäten wie Visum, Arbeitserlaubnis etc. geklärt haben. Eine spontane Ausdehnung des Touristenvisums ist in aller Regel nicht möglich und ohne gültiges Visum sollte man sich nicht in Thailand aufhalten.

Sowohl für längere Aufenthalte als auch für Kurzurlaube gilt, dass man in jedem Fall eine gute Auslandskrankenversicherung haben sollte, denn ein Sozialversicherungsabkommen gibt es zwischen Deutschland und Thailand leider nicht.

Vorsicht bei Vorerkrankungen oder chronischen Beschwerden: Viele Versicherer schließen diese in ihren Geschäftsbedingungen aus. Tipp: Bei vielen Kreditkarten für Thailand Reisen sind entsprechende Zusatzversicherungen bereits inklusive – gelten aber in der Regel nur, wenn die Leistung über die Kreditkarte gebucht und bezahlt wurde (z. B. Flug, Hotel, Mietwagen etc.).

Über die genauen Bestimmungen der Kreditkarten sollte man sich vorher informieren – man kann nämlich eine Menge Geld sparen, indem man auf doppelte Versicherungspolicen verzichtet.

Besondere Aufmerksamkeit sollten Touristen dem Thema HIV bzw. AIDS widmen. Da der Sextourismus ein großer Wirtschaftsfaktor ist, liegt die Infektionsrate vergleichsweise hoch. Bei entsprechenden Kontakten (auch außerhalb des klassischen Sextourismus) sollte man sich also immer mit Kondomen schützen.

Wie weit kommt man mit der Kreditkarte in Thailand?

Das Thema Kreditkarte ist in vielen Urlaubsländern ein gespaltenes. Während man in touristischen Zentren und großen Städten zumindest in besseren Restaurants und Hotels problemlos mit Kreditkarten zahlen kann, ist Bargeld in weiten Teilen Thailands nach wie vor das bevorzugte Zahlungsmittel.

Man muss sich also entsprechend mit einem Bargeldvorrat versorgen. Generell leistet eine Kreditkarte in Thailand aber auch dafür hervorragende Dienste, wenn man die richtige wählt.

Schon bei der Buchung einer Reise nach Thailand von Deutschland aus ist eine Kreditkarte oft zwingende Voraussetzung, um eine Buchungsbestätigung zu erhalten. Zudem können Mietwagen oft nur gegen Hinterlegung einer Kreditkartennummer genutzt werden.

Thailand ist aber nicht Deutschland, daher gibt es einiges zu beachten. Prinzipiell gilt, dass die Akzeptanz von Kreditkarten in Thailand sehr unterschiedlich ausfällt.

Die großen Luxushotels in Thailand und Lokale akzeptieren in der Regel VISA, seltener MasterCard. American Express, Diners Club und andere Kreditkarten werden eher selten genommen.

Doch auch, wenn man mit VISA bezahlt, kommt man ohne Bargeld insbesondere in kleinen Läden, auf dem Markt und selbst in Taxis häufig nicht weiter – das gilt auf dem Land umso mehr. Eine Ausnahme stellen die touristischen Hochburgen auf Phuket und den anderen Inseln dar – hier geht es meist ohne Bargeld.

Wo bezieht man am besten sein Bargeld mit der Kreditkarte?

Die Bargeldversorgung hat man früher meist von Deutschland aus geregelt, indem man bei der Bank eine entsprechende Summe umgetauscht hat. Im Zielland lohnt sich dies manchmal aufgrund des besseren Wechselkurses, doch ganz ohne Bargeld sollte man nicht nach Thailand einreisen, es sei denn, man kann sich direkt über Geldautomaten mit Cash versorgen.

Das geht mit den meisten Kreditkarten und mit einigen Debitkarten. Früher nahmen einige Automaten sogar die heimische EC-Karte, doch nach der Umstellung auf das Vpay-Konzept in Deutschland funktioniert das nicht mehr an allzu vielen Automaten in Thailand – zumal die Dichte der EC-Akzeptanz nie besonders hoch war.

Es empfiehlt sich also, eine „echte“ Kreditkarte mitzunehmen, bei der man die Möglichkeit hat, weltweit Geld an ATM-Automaten abzuheben. Große Unterschiede gibt es jedoch bei der Kostenstruktur. Nur noch wenige Kreditkarten bieten die Option, kostenlos in aller Welt Geld abzuheben.

Manche Anbieter verlangen neben einer Abhebegebühr zusätzlich einen Umrechnungsfaktor für Nicht-Euro-Währungen, was also in Thailand in jedem Fall zu Buche schlägt. Bedenkt man aber die Kosten, die beim klassischen Bargeldumtausch entstehen, sind die Gebühren bei Geldabhebungen in Thailand mit der Kreditkarte verschmerzbar, insbesondere in Anbetracht der größeren Sicherheit.

Diebstahl und Raubüberfälle gehören in manchen Ecken Bangkoks wie in allen Großstädten der Welt dazu. Bargeld ist dann verloren, die Kreditkarte wird hingegen je nach Anbieter auch im Zielland meist sehr schnell ersetzt, größere Verluste drohen dem Opfer also nicht.

Die Polizei empfiehlt jedoch, einen kleinen Bargeldvorrat in der Tasche zu haben, damit man bei einem Überfall etwas herausrücken kann, um den Räuber nicht zu verärgern.

Mit welchen Zusatzkosten muss man beim Kreditkarteneinsatz in Thailand rechnen?

Für den normalen Einsatz der Kreditkarte in Thailand fallen für den Nutzer in der Regel keine Gebühren an – also etwa bei der Zahlung im Restaurant oder im Hotel, denn das ist Sache der jeweiligen Geschäftsleute. Anders sieht es bei der Bargeldversorgung aus.

Selbst wenn man eine Kreditkarte mit sehr niedrigen oder sogar null Gebühren für weltweite Bargeldversorgung am Automaten besitzt, können die Automatenbetreiber eine eigene Gebühr erheben. In der Vergangenheit war das ein Lotteriespiel, doch inzwischen erheben fast alle Betreiber in Thailand nur noch eine Einheitsgebühr.

Das Automatennetz ist in den großen Städten und Tourismuszentren nicht so dicht wie in Deutschland, aber man findet eigentlich immer eine Möglichkeit, Geld abzuheben. Neben den Banken und Hotels kann man Geldautomaten auch in vielen Filialen der 7-Eleven-Kette finden.

Wie in anderen Ländern gilt, dass man sich vor Kreditkartenbetrug schützen muss. Die Nutzung von Automaten an zwielichtigen Orten und dunklen Ecken ist nicht zu empfehlen, da hier besonders oft Geräte manipuliert oder Kunden schlicht überfallen werden.

Vorsicht geboten ist überdies bei der generellen Bezahlung per Kreditkarte. Man sollte die Kreditkarte niemals aus der Hand geben, auch nicht dem Kellner im guten Restaurant. Zu groß ist die Gefahr, dass schnell eine Kopie der Kreditkarte erstellt wird, mit der dann Schindluder getrieben werden kann.

Welche Vorbereitungen muss man mit der Kreditkarte treffen?

Wer nach Thailand reist und die Kreditkarte direkt oder am Automaten einsetzen möchte, sollte natürlich seine PIN kennen, denn ohne diese geht zumindest am Geldautomaten gar nichts. Nicht jeder Kreditkartenanbieter stellt automatisch eine PIN aus, bei vielen Banken muss man diese gesondert anfordern, was in der Regel auf dem Postwege geschieht und daher mit genug zeitlichem Vorlauf veranlasst werden sollte.

Für die Aufbewahrung der PIN gilt das gleiche wie für jede EC-Karte – in keinem Fall sollte man sie notieren (schon gar nicht auf der Karte).

Tipp: Fast alle Kreditkartenanbieter erlauben inzwischen die Änderung der ursprünglichen PIN in eine Wunsch-PIN, die sich leichter merken lässt. Dies kann man entweder über die Online-Portale der Kreditkartenanbieter oder an vielen Geldautomaten in Deutschland selbst vornehmen.

Auch hier gilt jedoch, dass man dies rechtzeitig tun sollte, falls es anschließend zu irgendwelchen technischen oder anderen Problemen kommt.

Die eigene Bank im Vorfeld über die Thailand-Reise informieren

Wenn man Kreditkarten selten einsetzt, weil man sie beispielsweise nur für den Einsatz im Ausland bzw. zur günstigen Bargeldbeschaffung im Urlaub nutzt, sollte man vor einer Reise (insbesondere vor einer Fernreise) die Bank bzw. die Kreditkartenfirma informieren.

Viele Anbieter sperren ohne eine solche Ankündigung Kreditkarten vorsichtshalber, wenn unplausible oder ungewöhnliche Aktivitäten (vor allem aus dem Ausland) verzeichnet werden.

Je nach Bank gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit, entsprechende Aktivitäten über eine Benachrichtigung per App oder E-Mail bzw. SMS freizugeben. Insbesondere die 2-Faktor-Authentifizierung, die in Deutschland seit 2019 für Online-Zahlungen vorgeschrieben ist, kann einem bei mangelnder Vorbereitung in die Suppe spucken.

Man sollte also vor der Reise nach Thailand unbedingt sämtliche Funktionen der Kreditkarte freischalten lassen bzw. die Verifizierung der Sicherheitsmerkmale vornehmen.

Das kann man meist über die Online-Portale der Kreditkartenanbieter im Kundenkonto veranlassen. Egal, welches Verfahren der Kreditkartenanbieter nutzt, eine erstmalige Aktivierung bzw. Verifizierung ist unbedingt notwendig. Wer das vergisst, steht unter Umständen in Thailand ohne die Möglichkeit da, mit der Kreditkarte zahlen oder Geld abheben zu können.

Kreditkarte oder Reisescheck für den Thailand Urlaub?

Manche Thailand-Touristen setzen nach wie vor auf die Möglichkeit, Reiseschecks mitzunehmen, um sich auf sichere Weise mit Bargeld zu versorgen. Das funktioniert in den meisten Banken in Thailand problemlos und kann eine Alternative oder zumindest Ergänzung zur Bargeldbeschaffung am Automaten sein.

Reiseschecks haben den Vorteil, dass sie bis zur Einlösung bei Verlust oder Diebstahl innerhalb weniger Stunden vom Anbieter ersetzt werden. Der Nachteil liegt im größeren bürokratischen Aufwand, denn man muss die Reiseschecks bei der Bank bestellen und jeden einzelnen Scheck im Beisein eines Bankangestellten unterschreiben.

Die richtige Balance zwischen Bargeldvorrat und bargeldlosem Zahlungsmittel wie Kreditkarten hängt ein wenig von der Reiseplanung in Thailand ab.

Bei Verlust Kreditkarte sofort sperren lassen

Sollte man den Verdacht haben, dass die Kreditkarte in Thailand gestohlen oder kopiert wurde – oder sie schlicht verloren wurde – ist die sofortige Sperrung der Kreditkarte anzuraten, um Folgeschäden zu vermeiden.

Die entsprechenden Telefonnummern kann man sich bei der Hausbank bzw. dem Anbieter besorgen. Die gute Nachricht ist, dass deutsche SIM-Karten (und somit die Handys) in Thailand per Roaming problemlos funktionieren.

Die Gebühren für Roaming sind in Thailand für deutsche Touristen aber meist sehr hoch. Wer also mit dem Handy nicht nur im Notfall kommunizieren will, sondern auch Gespräche mit anderen Reisenden oder Anrufe in die Heimat plant, kann sich in Thailand eine Prepaid-Karte besorgen. Das funktioniert aber natürlich nur, wenn das eigene Mobiltelefon nicht per SIM-Lock an einen Anbieter gekoppelt ist.

Wer nicht weiß, ob sein Telefon SIM-Lock-frei ist, sollte seinen Mobilfunkanbieter kontaktieren. Wenn es nur darum geht, ein Lebenszeichen nach Hause zu senden, reicht oft auch eine einfache Internetverbindung. In größeren Hotels ist diese problemlos zu nutzen, es gibt außerdem zahlreiche Internetcafés. Hier kann man nicht nur günstig im Netz surfen, sondern auch vergleichsweise billige Telefonate in alle Welt führen.

Vorsicht sollte man jedoch walten lassen, wenn man über eine solche Internet-Verbindung Online- bzw. Kreditkarten-Banking oder ähnlich kritische Funktionen nutzen möchte. Über offene WLAN-Netze sollte man dies niemals tun, weil die Daten von Betrügern abgefangen werden könnten.

Die Versorgungsdichte mit entsprechenden Angeboten liegt in Thailand in den Städten höher als in ländlichen Gebieten – hier kann es sogar vorkommen, dass es überhaupt keine Kommunikationsverbindungen gibt.

In Bangkok ist die Kreditkarte inzwischen gerne gesehen

Tatsächlich galt noch vor wenigen Jahren, dass man mit einer Kreditkarte in Thailand sogar in Bangkok nicht allzu viel anfangen konnte, weil bargeldlose Zahlungsmittel dort kaum akzeptiert wurden.

Mittlerweile hat das Bargeld in Thailand Konkurrenz bekommen. Das liegt auch daran, dass die früher vergleichsweise problemlos nutzbare EC-Karte für die Bargeldversorgung am Automaten immer seltener akzeptiert wird.

Mit einem entsprechend günstigen Kreditkartenangebot kann man in Bangkok mittlerweile viele Dienstleistungen und Produkte bezahlen, sofern man sich in den zentralen Bereichen der Touristengegenden bewegt. Auf dem offenen Markt oder in kleineren Läden wird man mit dem Plastikgeld noch immer in vielen Fällen abgewiesen.

Die EC-Karte funktioniert überall dort, wo ein Automat das Maestro-Symbol trägt (nicht zu verwechseln mit MasterCard). Darauf sollte man sich aber nicht verlassen; eine Kreditkarte sollte im Reisegepäck für Thailand nie fehlen.

Welche Kosten bei der Bargeldabhebung entstehen, ist wie bereits erwähnt abhängig vom eigenen Kreditkartenanbieter sowie dem Automatenaufsteller. Die Umtauschgebühren für Fremdwährungen können stark schwanken – ein Kreditkarten Vergleich für Thailand-Reisen empfiehlt sich also im Vorfeld.

Besitzt man bereits Kreditkarten, sollte man sich über die Bedingungen und Kosten für die Nutzung in Thailand beim Anbieter konkret informieren lassen, um keine bösen Überraschungen bei der Rechnungshöhe zu erleben.

Insgesamt ist die Kreditkarte aber tatsächlich das bevorzugte Mittel, um sich mit Bargeld zu versorgen – zumal sie in Sachen Sicherheit den Reiseschecks nicht nachsteht.

Tipp: Die Abrechnungen nach einer Thailand-Reise sollte man besonders sorgfältig prüfen. Sind alle Posten auf der Rechnung plausibel und in der Höhe in Ordnung? Falls man Diskrepanzen feststellt oder gar Betrug vermutet, kann man bei Kreditkarten generell die Zahlung stornieren – das funktioniert aber in der Regel nur einige Wochen nach Rechnungsstellung.

Die engmaschige Kontrolle der Kreditkartenabrechnung, die sich generell immer empfiehlt, darf also nach dem Urlaub in Asien in keinem Fall vernachlässigt werden.

Gegen hohe Gebühren kann man jedoch in der Regel nichts machen, sofern die Bargeldabhebung ordnungsgemäß vom Kunden durchgeführt wurde. Gerade deshalb ist es so wichtig, die potenziellen Kosten und Gebühren vor der Reise zu erfragen.

Trennen muss man unbedingt zwischen Kreditkartenanbieter bzw. eigener Bank und der fremden Bank in Thailand sowie den Automatenaufstellern, da alle Beteiligten ggf. zusätzliche Gebühren erheben können, die nicht Bestandteil des Kreditkartenvertrags sind.

In Thailand Fahrzeuge mieten mit der Kreditkarte

Obwohl Bargeld in Thailand noch immer Trumpf ist, kommt man bei der Anmietung von Fahrzeugen (neben Autos sind Roller ein sehr beliebtes Fortbewegungsmittel in Bangkok und anderen großen Städten) ohne Kreditkarte nicht aus.

Bei der Reservierung wird die Kreditkarte manchmal schon von Deutschland aus verlangt, aber auch bei der spontanen Anmietung im Zielland Thailand werden Kreditkarten oft als Kautionspfand benötigt. Das hat für Touristen durchaus Vorteile, denn gerade bei Mietwagen kann es zu Streit um Vorschäden oder unberechtigte Kautionsforderungen kommen.

Diese kann man im Rahmen der Rechnungsstellung daheim in Ruhe prüfen und ihnen ggf. von Deutschland aus widersprechen. Das ist in der Regel besser als langwierige Diskussionen wegen eines in bar hinterlegten Pfands zu führen, bei denen man als Tourist fast immer den Kürzeren zieht.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Versicherungen. Beim Anmieten von Fahrzeugen in Thailand sollte man immer eine Vollkasko-Versicherung abschließen, denn selbst wenn man nicht schuld ist an einem Unfall, kann es im quirligen Verkehr einer Stadt wie Bangkok schwierig werden, Kosten bei einem (oftmals nicht versicherten) Unfallgegner einzufordern.

Bei einigen Kreditkarten sind derartige Versicherungen bei Buchung von Mietwagen mit der jeweiligen Karte bereits enthalten – doch man sollte immer beim Anbieter nachfragen, ob dies auch für Thailand bzw. jedes andere Zielland gilt, in dem man das Fahrzeug buchen und nutzen möchte.

Derartige Zusatzleistungen findet man normalerweise nicht bei den günstigsten Kreditkartenangeboten, sondern nur bei Verträgen mit Jahresgebühr. Sollte man einen solchen bereits besitzen, lohnt sich die Anfrage beim Anbieter für eine Reise nach Thailand in jedem Fall, denn wenn bereits eine Abdeckung durch die Kreditkartenversicherung besteht, kann man sich zusätzliche Policen sparen, wodurch sich die Jahresgebühr eher rechnet.

Sind Prepaid-Kreditkarten für Thailand-Reisen zu empfehlen?

Kunden, die generell keine Kreditkarten nutzen, schaffen sich für den Urlaub manchmal eine Prepaid-Karte an. Gerade bei der Hotel- oder Mietwagenreservierung sind diese Kreditkarten zu empfehlen, wenn man keine andere besitzt.

Allerdings muss man natürlich dafür sorgen, dass das Prepaid-Konto mit einem ausreichenden Betrag aufgeladen wurde, um im Zielland darüber verfügen zu können (das gilt auch für einen eventuellen Kautionspfand).

Die Bargeldversorgung ist über eine Prepaidkarte prinzipiell möglich, sofern man ein entsprechendes Guthaben aufgeladen hat. Einen Verfügungsrahmen wie bei klassischen Kreditkarten mit Jahresgebühr üblich, gibt es bei Prepaid-Anbietern dementsprechend nicht. Dafür spielt die Bonität bei den Preipaid-Karten aber keine Rolle, so dass nahezu jeder Kunde eine erhält.

Die Gebühren für die Bargeldabhebung im Ausland sind ggf. um einiges höher als bei Vertragskarten. Ob sich das letztlich lohnt, muss jeder Nutzer selbst wissen. Wer nur einmal alle fünf Jahre nach Thailand fährt, kann sich eine hohe Jahresgebühr natürlich sparen und eine Prepaid-Karte nutzen.

Bei regelmäßiger Nutzung der Vorteile einer Kreditkarte im Ausland lohnen sich hingegen auch relativ hohe Jahresgebühren irgendwann, weil sich die Kosten durch Versicherungen und andere Zusatzleistungen (z. B. Rabatte bei Direktbuchung) amortisieren können. Hier hilft nur ein aussagekräftiger Vergleich der Konditionen und Preise.

Fazit: Thailand mit Kreditkarte geht – wenn man das Bargeld nicht vergisst

Eine Reise nach Thailand ist mit der Kreditkarte sehr bequem, was Buchungen aus Deutschland angeht. Insbesondere bei Mietwagen und in größeren Luxushotels ist die Vorlage einer Kreditkarte oft zwingend notwendig, etwa zur Hinterlegung einer Kaution. Im Gegenzug kann der Kunde später die Rechnung in Ruhe von Zuhause aus prüfen und muss sich nicht auf Diskussionen wegen Bargeld einlassen.

Ganz ohne Bargeld ist eine Reise nach Thailand aber nicht zu machen, denn selbst in der Hauptstadt Bangkok ist Cash noch immer das Hauptzahlungsmittel, weswegen eine Kreditkarte zur Bargeldversorgung absolut Sinn macht. Das Automatennetz ist jedoch insbesondere in ländlichen Gebieten eher dünn und nicht alle Karten werden überall akzeptiert.